Santiago

Artikel zu: Santiago

Kast (r.) und der frühere Pinochet-Anwalt Barros

Chiles künftiger Präsident ernennt frühere Anwälte von Diktator Pinochet als Minister

Der ultrarechte künftige chilenische Präsident José Antonio Kast hat zwei frühere Anwälte des chilenischen Diktators Augusto Pinochet in sein Kabinett berufen. Der Pinochet-Fan Kast stellte am Dienstag (Ortszeit) Fernando Barros als seinen Kandidaten für das Amt des Verteidigungsministers und Fernando Rabat für das Justiz- und Menschenrechtsministerium vor. Beide hatten den langjährigen Diktator in der Vergangenheit vor Gericht vertreten.
Venezolaner jubeln

Venezolaner jubeln

In Feierstimmung sind heute diese Venezolaner, die im Exil in Chile leben. In der Hauptstadt Santiago jubeln sie über den US-Militäreinsatz, durch den Venezuelas Langzeit-Präsident Nicolas Maduro festgesetzt wurde.
Boric und Kast schütteln sich die Hände

Chile: Ultrarechter Wahlsieger Kast verspricht Regierung der "nationalen Einheit"

Chiles künftiger Präsident José Antonio Kast will nach eigener Aussage eine Regierung der "nationalen Einheit" bilden und sich nach seinem Amtsantritt im März für alle Chilenen einsetzen. "Es gibt bestimmte Situationen, die uns alle betreffen, etwa in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Bildung oder Wohnen", sagte der rechtsextreme Politiker am Montag im Beisein des scheidenden linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric im Präsidentenpalast in Santiago. 
Wahllokal in Chile

Präsidentschaftswahl in Chile: Wahl zwischen Ultrarechtem und Linkspolitikerin

In Chile haben die Menschen am Sonntag einen neuen Präsidenten gewählt. In der Stichwahl um die Nachfolge des linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric traten der deutschstämmige Rechtsextreme José Antonio Kast, der Sohn eines Wehrmachtssoldaten, und die Sozialdemokratin Jeannette Jara gegeneinander an. Wichtigste Themen im Wahlkampf waren die Bekämpfung krimineller Banden und die Einwanderung.
Migranten an der Grenze zwischen Chile und Peru

Viele Flüchtlinge vor Wahl in Chile: Peru erklärt Notstand an Grenze zu Nachbarland

Vor der Stichwahl zum Präsidentenamt in Chile in zwei Wochen flüchten viele Migranten aus Angst vor Abschiebungen - nun hat das Nachbarland Peru an der Grenze zu Chile deshalb den Notstand ausgerufen. Die Armee werde ihre Grenzkontrollen in der südlichen Region Tacna 60 Tage lang verstärken, kündigte die Regierung in Lima am Freitag (Ortszeit) an. Bei der Stichwahl am 14. Dezember in Chile könnte der rechte Hardliner Antonio Kast zum Präsidenten gewählt werden.