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Safety Stars: Gelassenheit hat Vorfahrt

Die Aktion Safety Stars sucht Fahrer zwischen 18 und 25, die am Steuer Souveränität und Klasse beweisen. Was gerade in diesem Alter nicht selbstverständlich ist.

Jasmin sitzt am Steuer eines grauen Kleinwagens und trocknet Geschirr ab. Natürlich nicht wirklich, aber die Bewegungen, mit denen sie am Lenkrad dreht, erinnern an diese Hausarbeit. "Du musst das Handtuch immer wieder hoch und runter schieben", sagt die Frau auf dem Beifahrersitz und macht die Bewegung vor. Links hoch, rechts runter - oder umgekehrt, je nach Straßenverlauf. Zehra Karacay ist Fahrlehrerin bei der Fahrschule am Fennpfuhl in Berlin. Ihre Tipps zum Abtrocknen helfen Jasmin wie auch den Mitstreitern Marlou-Maria und Bennet, bei der ersten Fahrstunde ein Gefühl für das Auto zu bekommen. "So kann man sich leicht merken, am Lenkrad nicht überzugreifen", sagt Karacay. Während ihrer Fahrausbildung soll Jasmin auch lernen, brenzlige Situationen souverän zu meistern, vorausschauend zu fahren und das Fahrzeug im Griff zu haben. Dieses Können ist auch nötig, um bei der Aktion "Safety Stars" bestehen zu können. Gesucht werden dabei Deutschlands beste Fahranfänger. Jetzt geht der Wettbewerb, den Renault Deutschland gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und dem stern veranstaltet, ins sechste Jahr. Etwa 20 000 junge Leute haben seit 2002 bereits mitgemacht. Ab dem 29. März können sich Führerscheinneulinge zwischen 18 und 25 Jahren ausschließlich im Internet unter www.safety stars.de anmelden. Nach einem Test im Netz und vier Regionalausscheidungen kommen die bis dahin besten Kandidaten zum Finale im September nach Berlin. Zu gewinnen gibt es drei Autos (siehe S. 237).

Der teure Schein

Rund 870 000 Frauen und Männer machen jedes Jahr in Deutschland den Führerschein. Durchschnittlich 14 Theorie- und 20 praktische Fahrstunden plus Sonderfahrten braucht ein Anwärter, bis der begehrte "Lappen" ausgehändigt wird. Kosten: zwischen 1500 und 2000 Euro. Susanne Schmidt, die 57-jährige Chefin der Fahrschule am Fennpfuhl, lehrt seit 17 Jahren das Fahren in Theorie und Praxis. Sie steht an einer grünen Schiefertafel, vor ihr kämpfen drei Fahrschüler gegen die Müdigkeit. Es ist Samstagmorgen acht Uhr, die Sonne hängt noch tief zwischen den Plattenbauten, und Schmidt spricht über Recht im Straßenverkehr. Und natürlich Alkohol am Steuer.

Die Risikogruppe

Junge Fahrer sind besonders gefährdet. Das Unfallrisiko der 18- bis 20-Jährigen ist knapp zweieinhalbmal höher als das der 25- bis 34-jährigen Autofahrer. Etwa 1100 Fahranfänger starben 2005, ein Fünftel aller Verkehrstoten. Zwar gibt es einen erfreulichen Trend nach unten, 30 Prozent weniger Tote in den ersten acht Monaten 2006, doch nach wie vor sind die Ursachen gleich: überhöhte Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung und eben Alkohol. Deshalb gilt seit Mitte Februar die Nullpromillegrenze für diese Führerscheinneulinge. "Was haltet ihr von dem Alkoholverbot?", fragt Susanne Schmidt. Jasmin sagt, dass sie wegen ihrer Religion nicht trinken darf; Marlou-Maria, eine junge Frau mit rosa Haarsträhnen, verzieht das Gesicht und macht würgende Geräusche. "Schmeckt mir eh nicht", sagt sie. Nur Bennet, der eben noch geschätzt hat, dass man mit fünf Glas Bier unter 0,3 Promille liegt, muss ein paar Sekunden überlegen. "Am Wochenende trinke ich schon ganz gern", sagt Bennet. "Wenn ich den Führerschein habe, höre ich auf."

<zwitiNotbremse auf dem Beifahrersitz

Drei Tage später kommt das Auto, das Bennet steuert, mit quietschenden Reifen mitten auf einer Kreuzung zum Stehen. Er wollte in der Fahrstunde links abbiegen und hat das entgegenkommende Fahrzeug übersehen. Dank der Pedalerie auf der Beifahrerseite konnte sein Fahrlehrer in letzter Sekunde voll in die Eisen steigen. Bis zur Prüfung muss Bennet lernen, vorausschauend zu fahren, sicher über Autobahnen zu brausen und die kryptischen Verkehrszeichen an der Landstraße zu entziffern. Den Termin für die Fahrprüfung hat er notiert: Am 17. Juni soll er antreten, genau einen Monat vor seinem 18. Geburtstag - an dem Tag will er auf dem Bürgeramt seinen Führerschein abholen.

Stéphanie Souron / print

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(