HOME

US-Autoindustrie in der Krise (3): Kein Appetit auf deutsche Luxusschlitten

Drei Tiefschläge mussten deutsche Autobauer in den USA einstecken: Gestiegene Benzinpreise, die Krise an den US-Finanzmärkten und Wechselkurse, die den gesamten Absatz bedrohen. Ein Massaker wie bei den Amerikanern ist es noch nicht, aber auch die deutschen Automobilfirmen müssen auf ihrem wichtigsten Exportmarkt bluten.

"Trotz der wirtschaftlichen Delle sind die USA für uns immer noch der wichtigste Markt", spricht Jan Ehlen, Wirtschaftspressesprecher von BMW Nordamerika, ein wahres Wort gelassen aus. Dieser Markt droht nun einzubrechen. Die Autoindustrie, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, hat es schwer, sich schnell umzustellen. Produktionszyklen in der Automobilindustrie aber werden in fünf, sechs, ja sieben Jahres-Rhythmen gerechnet. PS-starke Benzinschlucker sind hier jedenfalls "out" und stehen auf Halde, kleine Kompakte - wie der in den USA enorm erfolgreiche Mini - sind "in" und die Einzigen, die überhaupt noch gehen. In nur wenigen Monaten hat sich das Kaufverhalten der amerikanischen Konsumenten so radikal gewandelt, wie seit der Ölkrise in den 70er Jahren nicht mehr.

Zu astronomischen Benzinpreisen kam eine Immobilienkrise, die das Urvertrauen der US-Bürger in die Solidität ihrer Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte. Banken-Crashs, riesige Defizite, die von einer kriegswütigen Regierung aufgetürmt wurden, und eine Verschiebung nationalen Eigentums in erdölproduzierende Länder verunsicherten die sonst so optimistischen Amerikaner noch mehr. Zunehmende Arbeitslosenzahlen, die geradezu irrsinnigen Schulden, die fast jeder Amerikaner nach George Bushs "Go Shopping"-Aufrufen nach dem 11. September bei den Kreditkarten-Firmen aufgehäuft hatte (in manchen Fällen mit legalen Wucherzinsen von bis zu 30 Prozent), und die seit der Finanzkrise stark erschwerten Kreditbedingungen taten ein übriges – mit einem Male war an Geldausgeben nicht mehr zu denken, an ein neues Auto schon gar nicht.

Krise lähmt den Luxus-Konsum

Zugegeben, die Krise auf dem amerikanischen Automarkt hat die US-Hersteller deutlich schlimmer getroffen. Und die deutschen Hersteller von Nobel-Limousinen aus München, Stuttgart oder Ingolstadt bedienen eine Klientel, die sich – noch – zumeist vornehm aus dem traurigen Jammertal heraushalten kann, aber in einer Umkehrung von Ronald Reagans simpler Wirtschaftstheorie fürchten sich alle vor einer "Trickle-Up"-Theorie, in der die Finanznot der Massen die wenigen Reichen mit in die Rezession stürzen könnte. "Da gibt es auch psychologische Gründe für eine Kaufzurückhaltung", sagt Jan Ehlen "Wenn der Freund oder Nachbar pleite geht und sein Haus verliert, überlegt man sich schon mal, ob es ein guter Zeitpunkt ist, einen neuen Siebener zu kaufen." Einen perfekten Sturm, so nennt ein Marketing-Manager an der Westküste den Dreifachschlag aus gestiegenen Rohstoffpreisen, verschärften Abgasbestimmungen und einer schwächelnden Leitwährung.

Rollentausch: Pick-up reißt Abschleppwagen in die Luft – doch dann schlägt das Karma zu

Manager und Vorstände der Automobilhersteller haben die Gefahr im Blick. Ralph Weyler, ehemaliger Marketing-Vorstand bei Audi, sagte vor einem Jahr schon: "Wenn der Euro auf 1,60 Dollar steigt, haben wir alle richtige Probleme." Gott sei Dank ist es nicht so weit gekommen, im Augenblick jedenfalls, aber die Wechselkursschwankungen wirken sich schon seit geraumer Zeit negativ auf die Bilanzen der deutschen Exportwirtschaft aus. Im Jahr 2002, so sagte BMW-Vorstand Norbert Reithofer Anfang des Jahres seinen Aktionären, kostete ein Fünfer-BMW in den USA rund 50.000 US Dollar, was damals den erklecklichen Betrag von 55.000 Euro in die Münchern Kassen fliessen liess. Heute, so fuhr er fort, brächten diesselben 50.000 Dollar nur noch 32.000 Euro ein. "23.000 Euro weniger für ein besseres Auto mit besseren Fahreigenschaften. Im Lauf von sechs Jahren verringerte sich der Umsatz pro Fahrzeug um ungefähr 40 Prozent, nur auf Grund unvorteilhafter Wechselkurse". Das ist schwer aufzufangen.

Im Karussell der Wechselkurse

Aber es geht. Wenn die General Motors Tochter Saturn Astras und Antaras von der deutschen Schwester Opel in Rüsselsheim in den USA zu Kampfpreisen verkauft (ein 3türiger Astra kostet umgerechnet knappe 12.000 Euro) - und im Gegengeschäft den Saturn Skye als Opel GT exportiert - funktioniert das bei einem weltumspannenden Konzern wie GM recht flott. "General Motors ist eine Weltmarke", erklärt Matt Armstrong, Marketing Manager von Saturn USA. "Wir können Verluste einzelner Modelle dadurch ausgleichen, dass wir andere Modelle in Länder exportieren, in denen amerikanische Produkte einen Währungsvorteil haben." Unterm Strich wird angestrebt, mit einer Nullsumme zu enden.

Auch BMW profitiert von Autos, die in den USA gebaut werden. In South Carolina, wo schon der Z4, der X5 und der X6 produziert werden, soll demnächst auch die nächste Generation des X3s entstehen, und so der Münchner Mutter helfen, die Gelder wieder einzuspielen, die bei den Dreiern, Fünfern und Einser Modellen verloren gehen. Über sechzig Prozent der in den USA gebauten BMWs sind laut Jan Ehlen schon jetzt für den Export bestimmt. Auch Volkswagen stampft in Windeseile an der amerikanischen Ostküste eine Produktionsstätte aus dem Boden, ein bisschen spät, aber immerhin. Nur eines sollte man in Europa nicht vergessen: In dieses Wechselkurskarussell der weltweiten Produktionsstätten schaufeln die Europäer die roten Zahlen, andere Länder müssen entsprechend zubuttern, damit am Ende eine Null heraus kommt.

Strategien für den Preisdruck

Aber auch die Abspeckstrategie geht nicht auf. Basismodelle mit magerster Ausstattung auf den Markt zu werfen, um damit Wechselkurse zu verringern, geht jedoch in den USA meist in die Hosen. "Die USA sind ein hart umkämpfter Markt", sagte ein Mercedes Benz-Sprecher bei der Vorstellung der Bluetec-Diesel in Vermont. "Das gilt ganz besonders im Premium Segment. Wer da an der Ausstattung spart, schießt sich selber ins Bein." Ansonsten seien die Stuttgarter aber rundum zufrieden. Der Absatz der Mercedes-Modelle stieg im Juli um beachtliche zwölf Prozent im Vergleich mit dem vergangenen Jahr.

Die Hoffnung der deutschen Hersteller ruht auch auf der Einführung der neuen und sauberen Diesel-Generation, die den Amis das Benzinsparen mit Gewalt beibringen soll. Bisher hat vor allem Mercedes gute Verkäufe in den 45 Bundesstaaten erzielt, in denen noch nicht die allerhärtesten Abgasbestimmungen herrschen. Ob die deutschen Hersteller allerdings den Vorsprung der Japaner einholen können, die mit Hybrid-Antrieben schon seit geraumer Zeit den größeren Reibach machen und den Deutschen die lange Nase zeigen konnten, bleibt abzuwarten.

Als letzte Möglichkeit bleibt immer noch die gern genommene Methode der sogenannten "Einsparungen im Produktionsbereich", im besten Fall durch gesteigerte Effizienz, im schlimmsten Fall durch Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Ausland. Zwar werden in Deutschland neue Produktionstätten erstellt, wie zum Beispiel von BMW in Regensburg. Doch bedenkt man, dass zwar Dreiviertel aller BMW Mitarbeiter in Deutschland arbeiten, aber der deutsche Markt gerade zwanzig Prozent des Absatzes ausmacht, dann kann das dem einen oder anderen Mitarbeiter in Dingolfing, Ingolstadt oder Sindelfingen schon einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Denn, wie bereits gesagt: Im weltweiten Wechselkurskarussell gehören die Euro-Länder zu den Verlustbringern.

Von Helmut Werb

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.