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Volvo V50: Little Family

Volvos Kombi-Schlachtschiff V70 ist der Inbegriff eines geräumigen und sicheren Familienlasters. Der Haken: sein Preis. Zum Glück weiß man in Schweden nicht nur bei IKEA, wie's billiger geht.

Volvos Kombi-Schlachtschiff V70 ist der Inbegriff eines geräumigen und sicheren Familienlasters. Der Haken: sein Preis. Zum Glück weiß man in Schweden nicht nur bei IKEA, wie's billiger geht. Auf der Bologna Motor Show zeigt Volvo mit dem V50 den aktuellen Kombi-Nachwuchs.

Ist der Volvo V50 nach Ihrem Geschmack?

Traditionelle Hülle

Optisch wagt man bei Volvo keine Experimente. Der V50 ist die Kombi-Version des V40 und sieht folgerichtig auch genau so aus. Ein wuchtiger Kühlergrill, eine stark konturierte Motorhaube und ein dicker Stoßfänger - die üblichen Insignien der Autos aus dem hohen Norden. Ein alter Bekannter ist auch der deutliche Knick in der Karosserie, der sich von den vorderen Scheinwerfern bis zum Heck zieht. Die hinteren Leuchten reichen, wie beim großen Bruder, bis in die Dachsäulen.

Mehr Blech, weniger Kofferraum

Beste Voraussetzungen also, um die jungen Familien zu erreichen, die auf coole Schweden-Kombis abfahren, sich einen V70 bisher aber nicht leisten konnten. Für den Wochenend-Ausflug mit Kind, Kegel und Haustier sollte der Platz auch im V50 locker reichen. Bei einer Gesamtlänge von 4,56 Metern ist der kleine Schwede 5,4 Zentimeter länger als sein Vorgänger. Im Kofferraum ist mindestens Platz für 417 Liter Gepäck. Wer ohne Gäste auf der Rückbank reist, kann sogar 1.307 Liter einplanen. Das sind mehr als 100 Liter weniger, als sich noch im V40 unterbringen ließen. Volvo gibt an, diesen verlorenen Stauraum in mehr Platz für die Passagiere investiert zu haben.

Freistehender Schwung

Wo sich die Designer bei der Karosserie noch zurückhalten mussten, galten bei der Gestaltung des Innenraums offensichtlich nicht ganz so engen Grenzen. Der V50 erbt das sportlich schlichte Interieur des V40 und damit auch dessen spektakuläre Mittelkonsole. Sie verbindet mit einem Schwung das Armaturenbrett mit dem Mitteltunnel, ist dabei aber nur zwei Finger dick. Auf Wunsch gibt's den dünnen Knöpfchen-Träger auch im transparenten "Iced Aqua"-Look.

Sicher ist sicher

Beim Thema Sicherheit kennen die Schweden keine Kompromisse. Sechs Airbags sind Standard; ABS, elektronischer Bremsassistent und der Schleuderverhinderer DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) kosten ebenfalls keinen Aufpreis. Hinzu kommen aktive Kopfstützen und Gurtstraffer auf allen Plätzen.

Zum Verkaufsstart im April 2004 gibt's zunächst vier Motoren. Neben einem 136-PS Common-Rail-Diesel passen gleich drei Fünfzylinder-Benziner unter die Haube. Los geht es mit zwei Saugmotoren, die aus 2,4 Litern Hubraum 140 bzw. 170 PS schöpfen. Top-Motorisierung ist der T5, der seinen 2,5 Litern Hubraum 220 PS entlockt. Auf Wunsch gibt es das Diesel-Triebwerk auch mit Rußpartikelfilter.

Jochen Knecht
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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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