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Airbus A340 "Konrad Adenauer": Monatelange Reparatur - Merkels Pannen-Jet muss am Boden bleiben

Der Airbus A340 "Konrad Adenauer" steht der Bundesregierung wegen einer Inspektion bis Ende März nicht zur Verfügung. Die Luftwaffe erwartet Engpässe bei der Flugbereitschaft während der deutschen G20-Präsidentschaft.

Auch in China musste der Regierungs-Airbus A340 schon repariert werden.

Auch in China musste der Regierungs-Airbus A340 schon repariert werden.

Einer der Kanzler-Jets der Flugbereitschaft fällt wegen einer Inspektion zu Beginn der deutschen G20-Präsidentschaft monatelang aus. Wie das Wirtschaftsmagazin Capital unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium berichtet, steht der Airbus A340 "Konrad Adenauer" bis Ende März 2017 nicht für Reisen der Bundeskanzlerin und ihrer Minister zur Verfügung. Bei der Maschine seien ein Sicherheitstest sowie eine Überprüfung und gegebenenfalls Reparatur der Elektronik und Hydraulik erforderlich, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. Zusätzlich werde "die Kabinenausstattung bedarfsorientiert überholt".

Schäden an der Maschine lägen "bisher nicht vor", sagte der Sprecher weiter. Für die seit Mitte November laufenden Instandsetzungsarbeiten bei der Industrie sind nach Ministeriumsangaben rund 8 Mio. Euro eingeplant. Bei dem sogenannten Intermediate-Layover-Check erfolgt unter anderem eine tiefgehende Kontrolle aller Bauteile von Struktur, Rumpf und Flügeln sowie aller Geräte.

Thomas Steinmann, Jahrgang 1978, arbeitet als Redakteur und Reporter. Nach dem Studium der Journalistik und Politologie in Eichstätt und Rennes volontierte er bei der Financial Times Deutschland (FTD) – schwerpunktmäßig in der Berliner Politikredaktion. Es folgten Stationen im Kommentarteam der FTD in Hamburg (2007 bis 2009) und als Redakteur im Berliner Büro (2010 bis 2012). Hier berichtete er vor allem über Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die SPD.

Thomas Steinmann, Jahrgang 1978, arbeitet als Redakteur und Reporter. Nach dem Studium der Journalistik und Politologie in Eichstätt und Rennes volontierte er bei der Financial Times Deutschland (FTD) – schwerpunktmäßig in der Berliner Politikredaktion. Es folgten Stationen im Kommentarteam der FTD in Hamburg (2007 bis 2009) und als Redakteur im Berliner Büro (2010 bis 2012). Hier berichtete er vor allem über Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die SPD.

Die von der Luftwaffe betriebene Regierungsflotte, die aus den beiden Airbus A340 "Konrad Adenauer" und "Theodor Heuss", zwei Airbus A319CJ sowie vier kleineren Bombardier Global 5000 besteht, hat sich immer wieder als pannenanfällig erwiesen – vor allem die "Konrad Adenauer" mit der Kennung 16+01, das deutsche Pendant zur Air Force One des US-Präsidenten. In diesem Frühjahr strandete Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit der Maschine in China. Im Oktober 2015 musste Kanzlerin Angela Merkel wegen einer Panne an dem Jet für eine Indienreise kurzfristig auf einen Truppentransporter umsteigen. 

Der Regierungs-Airbus war 1999 von der Lufthansa in Dienst gestellt worden. Später wurde das Flugzeug von der Luftwaffe übernommen und mit einer VIP-Kabinenausstattung mit Schlafbereich, Konferenzraum und Raketenabwehrsystem ausgerüstet. Seit März 2011 nutzen die Kanzlerin und ihre Delegationen den Jet mit Platz für rund 140 Passagiere insbesondere auf Langstrecken.

 

Wegen Kapazitätsengpässen bei der "weißen Flotte" für die Regierung prüft die Bundeswehr derzeit, ob sie für das erste Halbjahr 2017 Charterkapazitäten bei zivilen Fluggesellschaften anmietet. Während der deutschen G20-Präsidentschaft rechnet das Verteidigungsressort laut Unterlagen für den Bundestag, die Capital vorliegen, mit einer "erhöhten Reisetätigkeit" von Regierungsmitgliedern – insbesondere zur Abstimmung mit internationalen Partnern vor dem G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg. Ein "Vorhaltechartervertrag" mit zivilen Anbietern diene als "kurzfristige, temporäre Kompensation" der absehbaren Engpässe, heißt es in den Unterlagen. Die Kosten dafür werden mit 14 Mio. Euro angegeben. Bislang seien noch keine abschließenden Entscheidungen getroffen worden, sagte der Ministeriumssprecher. Nach Capital-Informationen wird derzeit der Markt nach Anbietern und Angeboten sondiert.

Kauf von zusätzlichem Flieger steht bevor

Um die Regierungsflotte dauerhaft zu entlasten, will das Verteidigungsministerium zusätzlich zu den derzeit acht Jets einen Airbus A321 für die Flugbereitschaft kaufen. Der Vertrag für die Beschaffung der Maschine solle "spätestens zu Beginn des Jahres 2017" abgeschlossen werden, sagte der Sprecher.

 

Die neue Capital erscheint am 15. Dezember. Hier geht es zum Abo-Shop, wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes, GooglePlay und Amazon.

Warum sind die meisten Flugzeuge immer weiß?
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.