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"Codename: Panzers - Cold War": Panzer bleibt Panzer

Echtzeitstrategie im neuen Gewand? Mit "Cold War", dem dritten Teil der "Codename: Panzers"-Reihe, entwirft Entwickler InnoGlow ein fiktives Szenario aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Zweite Weltkrieg ist beendet, doch die Menschheit kommt einfach nicht zur Ruhe. Die Fronten sind klar definiert: auf der einen Seite die NATO-Staaten, auf der anderen die Sowjetunion - und beide streiten sich um Berlin. Aus diesem Konflikt erwächst der "Cold War", der in "Codename: Panzers" natürlich in eine bewaffnete Auseinandersetzung der beiden Machtblöcke mündet.

In einer vier Kapitel umfassenden Kampagne zieht der Spieler auf der Seite der NATO-Staaten in den Krieg - aus der Sicht der Sowjets lässt sich das Geschehen nicht erleben. Mit den beiden Herren Douglas Kirkland und Hans von Gröbel führt man zwei Helden in die Schlacht, die allerdings im ganzen Spiel kaum ein eigenes Profil entwickeln. Man schleppt sie halt mit, weil sie nicht sterben dürfen, aber eine Identifikation mit ihnen findet nicht statt.

Ansonsten stehen für die Erledigung der anstehenden Missionen relativ kleine Häuflein aus Infanterie, Fahrzeugen und Lufteinheiten zur Verfügung, mit denen man ebenso überschaubare gegnerische Gruppen effektvoll vermöbelt. Massenschlachten, Basisbau und spannende Story-Wendungen gibt es in "Cold War" nicht, und die Aufgaben, die es zu erledigen gilt, greifen recht einfallslos auf den altbekannten "Command & Conquer"-Fundus zurück: Karte abgrasen, Gegner-Nester ausschalten, Konvois vor Angriffen beschützen ... Macht man seine Sache gut - was in den meisten Fällen nicht sonderlich schwer ist - gibt's Prestige-Punkte, die sich in in neue Einheiten oder in die Verbesserung seiner Kriegsmaschinerie investieren lassen. Auch eroberte Infrastruktur wie Heli-Landeplätze versprechen weitere taktische Vorteile, die jedoch kaum genutzt werden.

Opulent inszeniert mit prachtvoller Grafik, wuchtigen Soundeffekten und dramaturgisch geschickt eingestreuten Filmsequenzen, macht "Cold War" auf den ersten Blick einiges her. Blickt man jedoch unter die schillernde Oberfläche, macht sich etwas Ernüchterung breit: InnoGlow hat am "Panzers"-Spielprinzip eigentlich kaum etwas verändert, und trotz des neuen Szenarios kommt dem Spieler vieles irgendwie bekannt vor. Auch die technischen Mängel der Vorgänger finden sich im neuen Ableger der Reihe wieder: Schwächen in der Wegfindung und in der Kollisionsabfrage sowie eine künstliche Gegner-Intelligenz, die diesen Namen oft nicht verdient.

Codename: Panzers - Cold War

Hersteller/Vertrieb

InnoGlow/Atari

Genre

Strategie

Plattform

PC

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Fazit: Wer anspruchsvolle Echtzeitstrategie erwartet, wird von "Cold War" enttäuscht. Freunde schneller, monumentaler Ballereien ohne größeren taktischen Tiefgang werden vom dritten Teil der "Codename: Panzers"-Reihe aber ähnlich gut unterhalten wie von den Vorgängern.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.