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"Top 500" der Supercomputer: "Roter Sturm" fegt Deutschen weg

Unantastbar steht Blue Gene/L von IBM an der Spitze der schnellsten Rechner der Welt. Doch auf Platz zwei ist endlich Bewegung in die Top Ten der Supercomputer gekommen - zu Ungunsten des deutschen Vertreters.

Der schnellste Computer der Welt ist nach wie vor ungeschlagen die Rechenanlage "BlueGene/L" von IBM. Der US-Supercomputer landete zum fünften Mal in Folge auf Rang eins der Weltrangliste der 500 schnellsten Rechner, wie aus der in Tampa veröffentlichten Liste hervorgeht. Mit einer Leistung von 280,6 Billionen Rechenschritten pro Sekunde (Teraflops) ist die Anlage rund 35.000 Mal schneller als ein moderner Personal Computer. Sie hält die Verfolger deutlich auf Abstand: Platz zwei errang "Red Storm" des Herstellers Cray mit 101,4 Teraflops.

Zugleich verpasste Deutschlands schnellster Rechner, das IBM-System "JUBL" im Forschungszentrum Jülich, den Wiedereinzug in die Top Ten. Noch vor einem halben Jahr hatte "JUBL" Rang acht inne. Nun ist die Anlage mit unverändert 37,3 Teraflops auf Platz 13 abgerutscht. "JUBL" steht Wissenschaftlern auf der ganzen Welt zur freien Verfügung und dient unter anderem der Medizin, der Umweltforschung und trägt zur Erforschung der Geschichte des Universums bei.

Mare Nostrum wieder in den Top Ten

Europas schnellster Rechner steht in Barcelona. "Mare Nostrum" rückte von Platz elf auf den fünften Rang vor. Der Supercomputer steht in der polytechnischen Universität in Barcelona und ist in einer alten Kirche untergebracht. Forscher mehrerer Fachrichtungen nutzen das Gerät. Es hilft den Wissenschaftlern etwa bei der Erforschung von Genen, der Berechnung von Klimaveränderungen und Faltung von Eiweißen oder der Entwicklung neuer Medikamente.

Rechtzeitig zur Veröffentlichung der 28. Liste der "Top 500" stockte das Barcelona Supercomputer Center (BSC) die Anlage kräftig auf. Die Leistung sei mehr als verdoppelt worden, sagte Mateo Valero, Direktor des BSC. "Mare Nostrum" kommt nun auf 62,63 Teraflops und verdrängt damit die vorherige Nummer fünf, den Supercomputer "Tera-10" des französischen Herstellers Bull, auf den siebten Platz.

"Mare Nostrum" bestehe derzeit aus rund 2500 flachen Serverbausteinen, so genannten Blades, sagte Michael Malms von IBM in Böblingen. Die IBM-Mitarbeiter dort hatten die besonders kompakten Bausteine des "Mare Nostrum" federführend mitentwickelt.

IBM dominiert die Branche

Seit 1993 veröffentlicht Hans Werner Meuer, Professor an der Universität in Mannheim, mit drei weiteren Wissenschaftlern die "Top 500". Zwei Mal im Jahr sorgt die Liste für eine viel beachtete Leistungsschau, bei der immer höhere Bestmarken erzielt werden. Die führenden Industrienationen geben jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar für den Bau von Supercomputern aus. Traditionell dominiert das amerikanische Unternehmen IBM die Branche. Aus dem Hause kommen insgesamt 239 der 500 schnellsten Rechner der Welt, darunter vier der fünf schnellsten Anlagen.

Top Ten der Supercomputer

RangTeraflopsName (Hersteller)Standort
1280,6BlueGene/L (IBM)USA/Lawrence Livermore National Laboratory
2101,4Red Storm (Cray)USA/Sandia National Laboratories
391,3BGW (IBM)USA/Thomas J. Watson Research Center von IBM
475,8ASC Purple (IBM)USA/Lawrence Livermore National Laboratory
562,6Mare Nostrum (IBM)Spanien/Barcelona Supercomputing Center
653,0Thunderbird (Dell)USA/Sandia National Laboratories
752,8Tera-10 (Bull)Frankreich/Atomenergiebehörde CEA
851,9Columbia (SGI)USA/Ames Research Center der NASA
947,3TSUBAME (Nec/Sun)Japan/Technologie-Institut Tokio
1043,5Jaguar (Cray)USA/Oak Ridge National Laboratory

Der erste Rechner, der den Spitzenreiter schon bald bei weitem übertreffen könnte, kommt ebenfalls von IBM - und aus Deutschland: Derzeit bauen die Forscher im IBM-Entwicklungszentrum in Böblingen an dem weltweit ersten "Petaflop-Rechner". Ein Petaflop sind eine Billiarde Rechenschritte pro Sekunde. Die Anlage wird für das Los Alamos National Laboratory in den USA gebaut und soll in rund zwei Jahren fertig gestellt sein.

DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.