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A-one iPod Video Convertor: Filme für den iPod konvertieren

Der iPod weist ein hochauflösendes Farbdisplay auf. Damit lohnt sich der Einsatz des Kultplayers nicht nur für die Wiedergabe von Musikdateien, sondern auch zum Abspielen von Filmen. Der "A-One iPod Video Convertor" hilft dabei, die auf der Festplatte schlummernden Bilder ins rechte Format zu konvertieren.

Der aktuelle Video-iPod speichert bis zu 80 Gigabyte Daten. Das reicht aus, um ein paar tausend Musikdateien auf die kleine Festplatte zu überspielen. Selbst dann bleibt immer noch genügend Platz, um auch noch ein paar Filme beizusteuern. iTunes bietet längst eine üppige Video-Podcast-Bibliothek an, in dessen Online-Pfründen sich die Anwender kostenfrei bedienen dürfen. Natürlich haben viele Anwender aber auch Lust darauf, die eigenen Filmchen auf den iPod zu übernehmen.

Dabei hilft der "A-one iPod Video Convertor". Das Programm nimmt Videos in Formaten wie DivX, Xvid, AVI, WMV, MPG, MPEG, ASF, MOV oder ASX entgegen. Möglich ist es auch, die Filme im Format einer (Super) Video-CD zu importieren. Im Batch-Verfahren lassen sich sogar mehrere Videos auf einmal in eine gemeinsame Sammelliste übernehmen, sodass sie sich anschließend in einem Rutsch konvertieren lassen.

A-one iPod Video Convertor 4.36

System

ab Windows 98

Autor

Yaomingsoft

Sprache

Englisch

Preis

24,95 Dollar

Größe

ca. 7 MB

Bei der Umwandlung bietet das Programm das ultrakomprimierte MPEG-4-Format an. Das ist eine gute Wahl, denn so belegen Filme selbst in einer hohen Auflösung nur wenig Speicherplatz. Ein ganzer Kinofilm lässt sich so leicht auf wenige hundert Megabyte zusammenschrumpfen. Der Akku des neuen iPods hält inzwischen auch lange genug durch, dass es reicht, etwa in der Bahn auf dem Weg von Berlin nach Hamburg noch rasch einen Film zu schauen. Wer möchte, kann übrigens auch auf das Videoformat AVC umsteigen, wenn ihm das als Zielformat lieber ist.

Komprimierung ist auch Geschmackssache

Im Setup-Dialog für die Konvertierung wählt der Anwender die gewünschte Bitrate für die Videoumwandlung aus - die Auflösung ist mit 320 x 240 Pixel bereits fest vorgegeben. Klar ist, dass eine Videodatei mit 216 Kilobit pro Sekunde (kbps) weniger Speicherplatz belegt als eine mit 1500 kbps. Dafür ist dann aber auch die Qualität nicht so gut. Hier muss freilich ein wenig experimentiert werden, um die beste Einstellung zu finden.

Nach der Vorgabe eines Ausgabeverzeichnisses reicht ein Mausklick auf einen Start-Button aus, um mit der Konvertierung zu beginnen. Kommen dabei sehr große Filme zum Einsatz, kann das Tool damit beauftragt werden, nach getaner Arbeit selbstständig den Rechner herunterzufahren.

Download beim Hersteller: www.yaomingsoft.com

Carsten Scheibe