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Anschläge in Mumbai: Der Terror kam mit GPS und VoIP

60 Stunden tobte die Gewalt in Mumbai - und die Sicherheitskräfte hatten kaum eine Chance gegen die technologisch hochgerüsteten Täter. Wie sich jetzt herausstellte, verfügten die Attentäter über modernste Kampf- und Kommunikationstechnologien. Und die Sicherheitskräfte hatten nur Gewehre aus dem Zweiten Weltkrieg und nicht einmal eigene Flugzeuge.

Die verheerenden Anschläge in Mumbai haben gezeigt, wie Terrorismus im digitalen Zeitalter aussehen kann: Per GPS navigierten die Täter ihr Boot von Pakistan nach Mumbai, per Google Maps und Google Earth erkundeten sie die Anschlagsziele, per Satellitentelefon und Voice over IP (VoIP) lief die Kommunikation. Damit waren die Angreifer den indischen Sicherheitskräften weit überlegen. Das berichtet die amerikanische Zeitung "Washington Post" unter Berufung auf indische Ermittler.

Demnach haben sich die Attentäter beispielweise mit hochauflösenden Satellitenfotos vorbereitet. Entsprechende CDs hatten die Sicherheitskräfte später in den Zimmer der gestürmten Hotels gefunden. Azam Amir Kasab, der einzige Attentäter, der lebendig gefangen werden konnte, soll bestätigt haben, dass ihm zur Vorbereitung Videos und Satellitenfotos von den Zielen gezeigt wurden, zitiert die "Washington Post" den Polizisten Deven Bharti.

Ein anderes Beispiel: Die Email, in der sich die Gruppe "Deccan Mujaheddin" zu den Anschlägen bekannte, konnte zunächst bis zu einem Server in Moskau verfolgt werden. Wie sich erst später herausstellte, stammte die Mail aber aus Lahore in Pakistan, so der Terrorexperte Praveen Swami. Und außerdem nutzte die Gruppe eine Software zur Stimmverzerrung, damit sie sich nicht durch ihren Dialekt verraten konnte.

Ähnlich gingen die Terroristen auch während ihres stundenlangen Gemetzels vor. Sie nutzten Satellitentelefone und VoIP, was schwerer nachzuverfolgen ist. Waren sie erst einmal in den Zimmern der Hotels "Taj" und "Oberoi", verständigten sie sich mit Handys, die sie den Touristen abgenommen hatten. Ebenfalls perfide: In den Hotelzimmern ließen die Terroristen die Fernseher laufen. So wurden sie durch die Live-TV-Übertragungen ständig auf dem Laufenden über die Lage in Mumbai gehalten. Das ging sogar soweit, dass einige TV-Anstalten, darunter auch der nationale Sender "Times Now", teilweise ihre Übertragungen abbrechen mussten, um den Terroristen nicht die nächsten Schachzüge der Sicherheitskräfte zu verraten.

Taktischer Vorsprung für Attentäter

So digital hochgerüstet, hatten die Attentäter nahezu zu jedem Zeitpunkt der Anschläge einen taktischen Vorsprung vor den Sicherheitskräften. Für Letztere kam erschwerend hinzu, dass Mumbai selbst nicht so hohe Sicherheitsvorkehrungen hat wie beispielsweise amerikanische Städte. Zwar sind Hotels, Banken oder Bahnhöfe mit Metalldetektoren und Überwachungskameras ausgerüstet - viele davon sind aber kaputt oder werden erst gar nicht genutzt.

So musste beispielsweise Mumbais Polizeichef Hassan Gafoor zugeben: "Die Technologie macht jeden Tag Fortschritte. Wir versuchen damit schrittzuhalten." Die "Washington Post" zitiert jedoch andere indische Experten, die sich wesentlich deutlicher äußern. Nach ihren Angaben verfügt die indische Armee über Waffen, die aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen.

Und selbst die Eliteeinheit, die "Black Cats", verfügt kaum über Nachtsichtgeräte oder Wärmebildkameras, die geholfen hätten, Terroristen wie Geiseln in den Hotels schneller aufzuspüren. Und ganz am Rande: Zur Eliteeinheit gehören zwar 7400 Mann. Die Truppe hat aber kein eigenes Flugzeug. So kam es, die Einheit erst acht Stunden nach Beginn der Gewaltserie in Mumbai eintraf.

Vernichtend fällt daher das Fazit des Direktors des Instituts für Konfliktmanagement in Neu Delhi, Ajay Sahni, aus: Die indischen Sicherheitskräfte seien "eine Generation zurück, wenn es darum geht, die Technologie zu verstehen, die die Terroristen eingesetzt haben", sagte Sahni in der "Washington Post".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(