HOME

Apple: Neue iMacs aus Glas und Aluminium

Ja, Apple baut auch noch Computer. Für Apple-Chef Steve Jobs werden sie sogar immer wichtiger. Die jetzt angekündigten drei neuen iMacs sollen noch schlanker und noch schneller sein. Freuen darf sich der Fan auch über die neuen Preise.

Das Wort "Computer" hat Apple Anfang 2007 aus seinem Firmennamen gestrichen. Und der Rummel um das Mobiltelefon iPhone und den Musikplayer iPod hat die Rechner aus dem Hause Apple in den vergangenen Monaten komplett in den Hintergrund gedrängt. Doch bei der Vorstellung der neuen iMac-Generation am Firmensitz in Cupertino (Kalifornien) machte Steve Jobs am Dienstag unmissverständlich klar, dass Apple im Kern immer noch das Geschäft mit Hard- und Software betreibt.

"Der Personal Computer ist immer noch wichtig, wichtiger als vor fünf Jahren", sagte Jobs am Rande der iMac-Präsentation. "Ohne Rechner kann man mit digitalen Fotos wenig anfangen, und mit Videos aus einer Digicam auch nicht." Das Netz werde den Computer nicht verdrängen. Denn selbst für die Verwendung populärer Online- Anwendungen wie Facebook benötige man einen Mac oder PC, betonte der Apple-CEO.

Die iMacs sollen je nach Größe und Ausstattung rund 1199, 1499 und 1799 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) kosten. Den großen iMac mit 24 Zoll Bildschirm bietet Apple damit nun um 200 Euro billiger an. An Software erhalten die neuen Rechner eine komplett runderneuerte "iLife '08"-Suite für die Bearbeitung und Verwaltung von Fotos, DVDs und Videos. Dabei wurden insbesondere die Programme "iPhoto" und "iMovie" erweitert. Zu dem Programmpaket gehört auch eine neue Version von "iWeb", mit dem man dynamischere Websites als bislang erstellen kann.

Kooperation mit Google

Bei "iLife" und dem Apple-Onlinedienst ".Mac" kooperiert Apple mit Google. So können die Apple-Kunden ihre Videos von "iMovie" aus mit einem Klick bei Google-Videodienst YouTube einstellen oder bei "iWeb" das Google-Werbeprogramm "Adsense" oder Straßenkarten und Satellitenbilder des Suchmaschinengiganten in ihre Webseiten einbinden. Altbesitzer von Macintosh-Rechnern können "iLife" für 79 Euro kaufen.

Komplettiert um eine Tabellenkalkulation hat Apple sein Office- Paket "iWork", das bislang aus einer Textverarbeitung ("Pages") und einem Präsentationsprogramm ("Keynote") bestand. "Numbers vervollständigt unsere iWork-Suite, die so viel intuitiver und einfacher zu bedienen ist, als alles andere, was es am Markt gibt", sagte Jobs.

Auch die Computerverkäufe ziehen an

Um den Verkauf der PCs aus dem eigenen Hause braucht sich Jobs derzeit keine großen Sorgen zu machen: Die Popularität der Unterhaltungsprodukte iPod und iTunes hat in den vergangenen Monaten nämlich auch dazu beigetragen, den Absatz der Macintosh-Rechner von Apple anzutreiben. Während die PC-Branche in den vergangenen vier Quartalen im Vergleich zum Vorjahr jeweils um rund elf Prozent zulegte, konnte Apple Wachstumsraten von 30 Prozent und mehr melden. Dabei spielten in den vergangenen Monaten vor allem die Apple-Laptops (MacBook und MacBook Pro) eine tragende Rolle. Nun soll aber auch der Desktop-Rechner iMac wieder verstärkt zum Wachstum beitragen.

Michael Gartenberg, Analyst von JupiterResearch sieht Apple mit den neuen flachen iMacs aus Aluminium und Glas für die kommende Saison ("Back-to-School" und Weihnachten 2007) gut gerüstet: "Nach dem Rummel um das iPhone und die iPods wird hier deutlich, dass Apple immer noch klasse Computer herstellt", sagte Gartenberg der DPA. Für viele Kunden werde bei der Kaufentscheidung aber nicht das Design oder die Hardware-Spezifikationen ausschlaggebend sein, sondern das problemlose Zusammenspiel von Computer und Software. Und hier habe Apple gerade beim Umgang mit Digitalfotos und Videos derzeit die Nase vorn.

Gleichwohl wachsen die Bäume für Apple auf dem PC-Markt nicht in den Himmel, denn in den neunziger Jahren war der Marktanteil der Macintosh-Rechner selbst in den USA auf unter zwei Prozent gesunken. Inzwischen tragen in den USA wieder mehr als fünf Prozent aller neuen PCs ein Apfel-Symbol. "Wir haben uns vorgenommen, nur das zu produzieren, das wir mit gutem Gewissen auch unseren Freunden empfehlen können", sagte Jobs auf die Frage, ob es nicht möglich sei, mit einfacheren und billigeren Maschinen den Absatz der Macs drastisch nach oben zu fahren. "Und in diesem Segment sind wir mit unserem Anteil sehr zufrieden."

Lesen Sie auch bei unserem Partner pcwelt.de: "All-In-One-PCs mit Display im Test"

DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.