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Ende des Microsoft-Betriebssystems: So können Sie Windows-XP weiterhin nutzen

Ab dem 8. April wird es für Windows XP keine Sicherheitsupdates mehr geben. Wer das Microsoft-Betriebssystem trotzdem weiter nutzen will, sollte einige Tipps beherzigen.

Von Timo Brücken

Die Zeit läuft ab: Am 8. April stellt Microsoft den Support für Windows XP endgültig ein. Es wird für das Betriebssystem keine Updates mehr geben, Sicherheitslücken werden nicht mehr gestopft, Hacker und Schadsoftware haben leichtes Spiel. Das Supportende ist seit zwei Jahren bekannt, doch nach wie vor ist Windows XP auf acht Millionen deutschen Computern installiert. Und auch nach dem kommenden Dienstag werden etliche Nutzer ihr Betriebssystem nicht wechseln, etwa weil ihr Rechner für Windows 7 oder 8 zu schwach ist, oder einfach aus Bequemlichkeit. Doch wer Windows XP weiter nutzen will, sollte unbedingt einige Tipps beachten:

XP auf den neuesten Stand bringen

Wer die bisher verfügbaren Sicherheitsupdates und Programmaktualisierungen für das Betriebssystem noch nicht installiert hat, sollte das schleunigst nachholen, empfiehlt der Madgeburger IT-Sicherheitsexperte Andreas Marx. Dazu würden auch die neuen Versionen des Internet Explorers zählen, selbst wenn man diesen gar nicht zum Surfen verwende. Denn die Browser-Updates beinhalten laut Marx immer auch zahlreiche Sicherheitsverbesserungen für Windows XP als Ganzes. Ein Paket mit allen aktuellen Updates, Hotfixes und Patches für Windows XP mit installiertem Service Pack 3 kann zum Beispiel hier heruntergeladen werden. Microsoft hat außerdem für seinen "Patch Day" am 8. April ein allerletztes reguläres XP-Sicherheitsupdate angekündigt.

Möglichst raus aus dem Netz

Ohne Updates wird Windows XP zum Einfallstor für Viren und Trojaner, und die kommen meistens aus dem Netz. Deswegen gilt: PCs mit dem alten Betriebssystem sollten nach Möglichkeit nicht mehr zum Surfen benutzt werden. Lieber auf Smartphone, Tablet oder einen anderen Rechner umsteigen, rät Andreas Marx. Wer trotzdem noch mit Windows XP ins Netz gehen muss, sollte das nicht mit Microsofts Internet Explorer tun, sondern lieber mit einem alternativen Browser wie Chrome oder Firefox. Welcher am besten ist, verrät dieser Test.

Weg mit überflüssigen Programmen

Software, die nicht benötigt wird, sollte deinstalliert werden, um Schädlingen keine unnötige Angriffsfläche zu bieten. Programme wie Java oder Adobe Flash müssen außerdem immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Wie Sie den Flash-Player aktualisieren erfahren Sie hier. Und hier können Sie die neueste Java-Version herunterladen.

Virenscanner aktuell halten

Sicherheitsprogramme wie Virenscanner und Firewalls sollten immer auf dem neuesten Stand sein - egal unter welchem Betriebssystem. Wegen der nach wie vor starken Verbreitung von Windows XP ist nicht zu erwarten, dass Hersteller solcher Software am 8. April ebenfalls ihren Support einstellen.

Trotzdem gilt:

Man sollte Windows XP nur im äußersten Fall weiter verwenden, und das auf keinen Fall langfristig. Die hier genannten Tipps bieten nur geringen Schutz. XP-Nutzer müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, mittelfristig auf ein neueres Betriebssystem umzusteigen und gegebenenfalls einen neuen Rechner kaufen zu müssen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geht davon aus, dass sich Kriminelle derzeit bewusst zurückhalten und am 8. April damit beginnen, Sicherheitslücken auszunutzen, die ihnen schon jetzt bekannt sind.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.