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Generationsunterschiede: Netflix und Amazon sind besonders bei Jugendlichen beliebt

Streamingdienste gewinnen immer mehr Kunden. Allerdings beschränkt sich der Kundenkreis von Amazon, Netflix und Co. fast ausschließlich auf die jugendliche Zielgruppe. Das Fernsehen verliert dagegen trotzdem an Interessenten. 

Der Streaminganbieter Netflix mit seiner Internetpräsenz wird beliebter, Amazon ebenfalls

Die Streaminganbieter Netflix und Amazon erfreuen sich besonders bei Jugendlichen an hoher Beliebtheit

Die Streamingdienste Amazon Prime und Netflix sind vor allem bei der jüngeren Bevölkerung sehr beliebt. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Studie. Immer mehr Jugendliche greifen auf die Video-Dienste im Internet zurück. Das Fernsehen hingegen bleibt primäre Quelle, wird allerdings immer unbeliebter bei der Bevölkerung zwischen 14 und 59 Jahren. Im Vergleich zu 2014 nahm die Beliebtheit um sieben Prozent ab.

Jeder Siebte zwischen 14 und 25 Jahren (14 Prozent) nutzt das Angebot von Amazon Prime, jeder Fünfte (20 Prozent) die Programme von Netflix, wie die am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung "IP Fourscreen Touchpoints" des RTL-Werbezeitenvermarkters IP Deutschland ergab.

App bindet zum ersten Mal Amazon, Netflix und YouTube ein

Dafür wurden 1132 Deutsche zwischen 14 und 59 Jahren in einem Zeitraum von drei Tagen im Stundenrhythmus mithilfe einer speziell dafür entwickelten App befragt. Bei der letzten Untersuchung vor drei Jahren war die Nutzung der Streamingdienste noch gar kein Thema.

Immerhin verbrachten 48 Prozent der jüngsten Zielgruppe mindestens einmal im Befragungszeitraum ihre Zeit mit YouTube. Je älter die Befragten sind - untersucht hat die IP Deutschland ausschließlich das Nutzungsverhalten der für die RTL-Sendergruppe relevanten Zuschauerzielgruppe zwischen 14 und 59 Jahren - desto weniger setzen sie auf Streaming-Angebote und YouTube. Von den 46- bis 59-Jährigen beispielsweise waren innerhalb dieser drei Tage nur elf Prozent auf YouTube unterwegs, drei Prozent auf Amazon und ein Prozent auf Netflix.

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Das Fernsehen verliert an Interessenten

Insgesamt nutzen nach der IP-Deutschland-Studie sechs Prozent der 14- bis 59-Jährigen Streamingdienste und ebenfalls sechs Prozent YouTube. Das Fernsehen klassischer Prägung nimmt über alle untersuchten Altersgruppen hinweg immer noch die Vorrangstellung ein. 79 Prozent verfolgen die Angebote von ARD, ZDF, RTL, Sat.1, ProSieben und anderer TV-Sender. Das Interesse nimmt allerdings ab: 2014 betrug dieser Wert noch 86 Prozent.

Fernsehen in den 1970er Jahren und Freenet-Chef Christoph Vilanek
fk / DPA
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