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Deutschlandkarte: Hier empfangen Sie zum Start DVB-T2 HD

Am 31. Mai startet in Deutschland der neue TV-Übertragungsstandard DVB-T2 HD. Das neue Antennenfernsehen ermöglicht hochauflösende Bilder - doch es ist nicht überall verfügbar.

Hochauflösend fernsehen ohne Kabel- oder Satellitenanschluss - das ist ab 31. Mai in Deutschland möglich. Am kommenden Dienstag wird das Antennenfernsehen um den neuen Qualitätsstandard DVB-T2 HD ergänzt. Fußball-Fans können die Europameisterschaft in Frankreich, die am 10. Juni beginnt, bereits mit hochauflösenden Fernsehbildern genießen - allerdings nicht überall. Zum Start wird DVB-T2 HD nur in 18 ausgewählten Regionen verfügbar sein. Welche das sind, zeigt Ihnen die folgende Deutschlandkarte.

In diesen Regionen empfangen Sie DVB-T2 HD

Von Hamburg bis München: In diesen Regionen empfangen Sie DVB-T2 HD

In diesen Regionen gibt es DVB-T2 HD: Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braun­schweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düssel­dorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stutt­gart, Nürn­berg, München/Südbayern.

Zudem wird es zum Start nur sechs Sender geben, die via DVB-T2 HD zu empfangen sind: Es sind die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sowie die privaten Sender ProSieben, Sat.1, RTL und Vox. Bis Frühjahr 2017 wird der Empfang auf 40 Sender ausgeweitet, ab Mitte 2019 sollen alle öffentlich-rechtlichen Programme dann bundesweit im neuen Format zu empfangen sein.

Neue Hardware für DVB-T2 HD nötig

Um die Signale zu entschlüsseln, benötigt man zwingend neue Settop-Boxen, die alten DVB-T-Empfänger und -Antennen sind mit dem neuen Standard nicht kompatibel. Achten Sie beim Kauf auf das grüne Logo mit der Aufschrift "DVB-T2 HD". Einstiegsgeräte gibt es bereits ab 50 Euro. Welche Empfänger gut sind, können Sie hier nachlesen. Zunächst werden der alte Standard DVB-T und das hochauflösende Pendant DVB-T2 parallel laufen, im Frühjahr 2017 wird DVB-T eingestellt. Spätestens dann sollten Nutzer des terrestrischen Fernsehens umgestellt haben.

Bis dahin werden die Privatsender (RTL, ProSieben und Co.) zwar verschlüsselt, aber kostenlos übertragen. Ab nächstem Jahr wird dann eine Gebühr fällig, ähnlich wie bei HD+. Die Privaten werden kostenpflichtig unter dem Namen "freenetTV" vermarktet. Der Zugang zum Privatprogramm soll einen "mittleren einstelligen Eurobetrag" im Monat kosten. Aufs Jahr gerechnet dürften um die 60 Euro fällig werden.

mit Agentur