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Verkaufsplattform "Ultraviolet": Frontalangriff auf iTunes

Eine Allianz von Elektronik-Herstellern und Hollywood-Studios hat eine Plattform für digitales Home Entertainment angekündigt. Die Idee von "Ultraviolet" ist, dass man Filme nur einmal kaufen muss - und dann auf allen Arten von Geräten ansehen kann. Zwei wichtige Firmen spielen aber nicht mit.

Eine breite Allianz von Elektronik-Herstellern und Hollywood-Studios will eine neue Plattform für digitale Heimunterhaltung durchsetzen. Die Idee des Systems "Ultraviolet" ist, dass man zum Beispiel einen Film nur einmal kaufen muss - und dann auf allen Arten von Geräten ansehen kann. Auffällig ist das Fehlen von Apple und des Unterhaltungsgiganten Disney in der Allianz. Ansonsten sind die meisten Branchengrößen mit an Bord: etwa Sony, Philips, Samsung und Panasonic auf Seiten der Gerätehersteller und alle wichtigen US-Filmstudios.

Das Herzstück von UltraViolet ist ein zentralisiertes Konten-System, in dem verwaltet wird, wer Zugang zu welchen Inhalten hat, wie die Allianz DECE (Digital Entertainment Content Ecosystem) auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas erklärte. Die Filme sollen dabei zentral auf einem Server des Systems bereitgehalten und dann via Internet über die Geräte abgespielt werden. Zusätzlich können die Verbraucher auch DVDs bekommen und Inhalte auf mobile Geräte herunterladen. Die Videos sollen in einem einheitlichen Dateiformat gespeichert werden, das als CFF (Common File Format) bezeichnet wird.

Mitte 2011 geht es los

Eine breite Allianz von Elektronik-Herstellern und Hollywood-Studios will eine neue Plattform für digitale Heimunterhaltung durchsetzen. Die Idee des Systems "Ultraviolet" ist, dass man zum Beispiel einen Film nur einmal kaufen muss - und dann auf allen Arten von Geräten ansehen kann. Auffällig ist das Fehlen von Apple und des Unterhaltungsgiganten Disney in der Allianz. Ansonsten sind die meisten Branchengrößen mit an Bord: etwa Sony, Philips, Samsung und Panasonic auf Seiten der Gerätehersteller und alle wichtigen US-Filmstudios.

Das Herzstück von UltraViolet ist ein zentralisiertes Konten-System, in dem verwaltet wird, wer Zugang zu welchen Inhalten hat, wie die Allianz DECE (Digital Entertainment Content Ecosystem) auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas erklärte. Die Filme sollen dabei zentral auf einem Server des Systems bereitgehalten und dann via Internet über die Geräte abgespielt werden. Zusätzlich können die Verbraucher auch DVDs bekommen und Inhalte auf mobile Geräte herunterladen. Die Videos sollen in einem einheitlichen Dateiformat gespeichert werden, das als CFF (Common File Format) bezeichnet wird.

Mitte 2011 geht es los

Jeder Haushalt kann bis zu sechs Ultraviolet-Konten anlegen und pro Konto zwölf verschiedene Geräte anmelden. Der Marktstart ist für Mitte 2011 geplant - zunächst in den USA und später in Großbritannien und Kanada. Erste neue Ultraviolet-Geräte für Verbraucher solle es Anfang 2012 geben.

Das Ultraviolet-Projekt ist der bisher am breitesten angelegte Plan, die Heimunterhaltung auf eine neue Basis zu stellen. Der DVD- Absatz, seit Jahren Hollywoods Gelddruckmaschine, stottert inzwischen. Immer mehr Verbraucher laden sich Filme aus dem Internet, in den USA etwa bei dem Dienst Netflix, der auch Teil der Allianz ist. UltraViolet ist der erste branchenweite Anlauf, gemeinsam ein neues System aufzubauen. Es gilt als sicher, dass die Branche in das System einen Kopierschutz integrieren wird. Die zentrale Speicherung der Dateien auf Servern der DECE ermöglicht den Rechteinhabern eine starke Kontrolle über ihre Inhalte.

Apple hat Gründe zu fehlen

Dass Apple nicht mitmacht, dürfte kein Zufall sein: Der iPhone- Hersteller preschte schon vor Jahren mit seiner eigenen Vertriebsplattform iTunes vor und hat fürs Wohnzimmer die Box Apple TV im Angebot. Apple-Chef Steve Jobs ist größter Anteilseigner bei Disney, was auch das Fehlen des Micky-Maus-Konzerns in der DECE erklären kann. Die starke Stellung von iTunes vor allem beim Verkauf von Musik oder TV-Sendungen im Internet schmeckt den Rechteinhabern nicht und hat sie bereits wiederholt zu Überlegungen über den Aufbau von Alternativen veranlasst.

san/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.