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Videospielmesse E3: Große Show und nix dahinter

Lahmer Auftakt der größten Videospielmesse E3: Statt Konsolen präsentieren Sony und Microsoft lediglich neue Dienste und bewährte Spielreihen. Das erste Highlight der nächsten Gaming-Generation gehört einem anderen Hersteller.

Von Carsten Görig, Los Angeles

Ich würde 'South Park' gerne sehen, während ich mit meinem Handy verbunden bin, das von meinem Tablet gesteuert wird, das wiederum im Ofen steckt, während ich im Kühlschrank sitze." Ein kurzer Moment entlarvt die Superlative der Microsoft-Show auf der E3 in Los Angeles und bringt die Zuschauer zum Lachen. Trey Parker, einer der beiden "South Park"-Erfinder nimmt das aufs Korn, was gerade eben als Innovation verkauft werden sollte: Die Verbindung mehrerer Geräte, um ein noch runderes Entertainment-Erlebnis zu schaffen oder Spielen eine weitere Plattform zu geben. Das ist auch ganz nett, doch gehofft hatten Gamer vor allem auf eins: eine neue Konsole. Doch diese Hoffnung wurde enttäuscht.

Die E3 in Los Angeles hat begonnen, die wichtigste Videospielemesse der Welt. Sie steht in diesem Jahr unter schwierigen Vorzeichen. Der US-Spielemarkt schrumpft stark, die Verkäufe der großen Konsolen nehmen ab. Zudem wandelt sich der Markt, der digitale Vertrieb wird immer wichtiger, neue Spieleformen wie das sogenannte "Free to Play"-Modell, bei dem Gamer erst einmal nichts für das Spiel zahlen und der Gewinn über den Verkauf von kostenpflichtigen Spielinhalten gemacht wird, sind auf dem Vormarsch. Überall Fragen, auf die Antworten der großen Konsolenhersteller warten viele. Bislang vergebens.

Die E3 ist der Ort, an dem sie normalerweise gegeben werden. Doch nicht in diesem Jahr. Neue Konsolen von Sony und Microsoft kommen nicht. Noch nicht. Dabei wäre es genau das, was Spieler, Analysten und viele Spielehersteller erhoffen, um dem Markt neue Impulse zu verleihen. Auch andere frische Ideen waren am ersten Tag der Messe rar. Am interessantesten ist vielleicht ein neuer Dienst von Microsoft.

Alles verbunden

Nicht weniger als eine Basketballhalle hat der Windows-Hersteller für seine Pressekonferenz gemietet. Doch der große Wurf blieb aus. Eine neue Konsole? Fehlanzeige. Stattdessen wurde der Dienst Smartglass angekündigt, der Smartphones, Tablets und die Xbox-Konsole verbindet. Filme zum Beispiel können auf allen Geräten geschaut werden, bei Spielen können Spielzüge auf dem Tablet geplant werden und auf der Konsole umgesetzt werden. Ein Schritt zum Smart-TV und ein Versuch, Google und Apple anzugreifen, die ebenfalls an Lösungen arbeiten, Fernsehen interaktiv zugestalten. Gleichzeitig aber hat Microsoft bei Nintendos neuer Konsole gut hingeschaut.

Die im letzten Jahr erstmals vorgestellte Wii U wird auch mit einer Kombination aus Gamepad und Tablet gesteuert. Eingerahmt von potentiellen Spieleblockbustern wie "Halo 4", Call of Duty: Black Ops 2" oder dem Rennspiel "Forza Horizon" wird schnell klar, dass Microsoft die Konsole vom Spielgerät zur Entertainmentzentrale im Wohnzimmer umbauen möchte. Kooperationen mit amerikanischen Fernsehsendern, Musikdiensten oder dem Sportartikelhersteller Nike weisen ebenfalls in diese Richtung und sprechen vor allem Gelegenheitsgamer an. Doch Spieler, die nach neuen Anreizen dürsten, dürften von solchen Neuerungen enttäuscht sein.

Der Vita Leben einhauchen

Ganz anders dagegen geht die Konkurrenz von Sony vor, die ähnliche Entertainmentdienste ankündigte, das aber eher beiläufig machte. Auf der Sony-Show in einer großen Sportarena standen die Spiele im Mittelpunkt und vor allem: Es gab so etwas wie visionäre Konzepte zu sehen. Grandiose filmische Erlebnisse wie in "Beyond", dem neuen Spiel der "Heavy Rain"-Macher Quantic Dream oder das Endzeitszenario "The Last of Us" von dem "Uncharted"-Studio Naughty Dog machten Lust auf mehr und zeigen, wie Videospiele einen weiteren Schritt zu einem ernst zu nehmenden Medium machen können.

Bemerkenswert war bei Sony die Abwesenheit eines der großen Themen der letzten Jahre: 3D-Gaming. Offensichtlich hat der Versuch, 3D-Fernseher über Videospiele zu verkaufen, nicht funktioniert. Ein anderer Versuch für Sony muss aber funktionieren: Die Vita, Sonys tragbare Konsole, die sich äußerst schleppend verkauft. Zu einer Preissenkung konnte sich der japanische Konzern nicht durchringen. Noch nicht, denn viele Marktbeobachter rechnen mit diesem Schritt. Zunächst aber kommen exklusive Titel der "Assassin's Creed"- und "Call of Cuty"-Reihen mit denen Sony im Herbst das Ruder rumreißen will.

Auch eine engere Vernetzung von Vita und Playstation 3 soll in naher Zukunft möglich sein. Die Vita zum Beispiel soll als Controller für die Heimkonsole fungieren, Spiele auf beiden Plattformen spielbar, Speicherstände überall verwendbar sein. Sicherlich eine schöne Option, doch ob das den Verkäufen hilft, bleibt abzuwarten. "Das beste kommt noch", sagt Playstation Amerika-Chef Jack Tretton zum Abschluss der Show. Was er damit meint, bleibt unklar. Die für morgen angesetzte Show des Konkurrenten Nintendo wahrscheinlich nicht. Denn im Gegensatz zu Microsoft und Sony wird dort die erste Konsole der nächsten Generation zu sehen sein - und Gamern zumindest ein Highlight liefern.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(