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Facebook in der Krise: Anhörung im US-Senat - das stand auf Mark Zuckerbergs "Spickzettel"

Fünf Stunden lang wurde Mark Zuckerberg im US-Senat angehört. Viel Zeit für viele Fehler. Um nicht den Faden zu verlieren, hatte der Facebook-Chef eine Art Spickzettel mitgebracht. Ein Fotograf hat ihn dokumentiert.

Facebook Zuckerberg Spickzettel

Mark Zuckerbergs "Spickzettel" für die Senatsanhörung (Originalbild um 90 Grad gedreht)

DPA

Lange und äußerst gewissenhaft soll sich Mark Zuckerberg auf seine Befragung durch den US-Senat vorbereitet haben, heißt es. So hätten ihn Kollegen und Freunde intensiv "verhört", wie die "New York Times" berichtet. Wohl aus gutem Grund. Der Facebook-Gründer sah sich vor der Aufgabe, sein mühsam aufgebautes Unternehmen geschickt durch eine schwere Krise zu navigieren. Zudem zählen Auftritte vor vielen Menschen nicht gerade als seine große Stärke.

Zuckerberg wurde fünf Stunden "gegrillt"

Komplexes Thema, viele Senatoren, unterschiedlicher Wissensstand - fünf Stunden lang dauerte Zuckerbergs Anhörung. Um nicht den Überblick zu verlieren, hatte der Facebook-Chef eine zweiseitige Liste vorbereitet, auf der die wichtigsten Aussagen und Statements zusammengefasst waren. Ein AP-Fotograf hatte den aufgeklappten "Spickzettel" abgelichtet - und das war darauf zu lesen:

  • Unter dem Punkt "Cambridge Analytica", die Firma, die massenhaft Nutzerdaten abgefischt hatte, ist notiert, dass weder Kreditkarten- noch Sozialversicherungsnummern übermittelt worden seien. Ein Hinweis, der Facebook offenbar wichtig war zu erwähnen.
  • Interessant ist auch die Notiz unter dem Stichwort GDPR, die englische Abkürzung  für die "Datenschutz-Grundverordnung" der EU. Zuckerbergs Mitarbeiter schreiben, er solle nicht sagen, das soziale Netzwerk halte die Richtlinien bereits ein.
  • Aus dem Spickzettel geht auch hervor, dass Zuckerberg niemanden wegen der "Cambridge Analytica"-Affäre gefeuert habe. "Wir stoßen niemanden vor den Bus". Seinen eigenen Rücktritt schließt er aus. "Habe Facebook gegründet. Meine Entscheidungen. Meine Fehler", steht dort stichpunktartig.
  • Auch der Zoff zwischen ihm und Apple-Chef Tim Cook ist Thema auf Zuckerbergs Liste. Nach Bekanntwerden des Skandals hatte der damit geprahlt, dass Apple seine Daten nicht weitergebe. Für den US-Senat hatte Zuckerberg nun den Hinweis notiert, dass es Geschichten von "missbräuchlichen" Apple-Apps gebe, aber Apple seine Kunden nicht darüber informiere. Für den Beginn dieses Kapitels hat sich Zuckerberg einen Satz von Amazon-Chef Jeff Bezos aufgeschrieben: "Es gibt Unternehmen, die daran arbeiten, ihren Kunden mehr zu berechnen und es gibt Unternehmen, die daran arbeiten, ihren Kunden weniger zu berechnen." Eine Anspielung auf das Kostenlos-Geschäftsmodel von Facebook.
  • Apropos Geschäftsmodell: Mark Zuckerberg ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass sein Angebot kostenlos bleiben soll und das sich über Werbung finanziert.
nik
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.