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iPad Pro, Mac Mini und Macbook Air: Apple hat ein Monster geschaffen

Seit fast neun Jahren hat sich das iPad kaum verändert. Jetzt hat Apple sich an ein radikales Neudesign gewagt - und dabei auch Altbewährtes über Bord geworfen. Doch auch an der Mac-Front gab es viel zu zeigen. Die Neuheiten im Überblick.

Apple-Chef Tim Cook mit dem neuen iPad Pro

Apple-Chef Tim Cook mit dem neuen iPad Pro

Es war eine große Vision: Nicht weniger als die Neuerfindung des Computers hatte sich Steve Jobs auf die Fahnen geschrieben, als er im Januar 2010 das erste Mal das iPad der Öffentlichkeit präsentierte -  und damit überhaupt das Marktsegment der Tablets schuf. Seitdem hat sich das iPad - bis auf kleinere Details - kaum verändert. Mit dem am Dienstag vorgestellten iPad Pro wagt man einen großen Schritt. Und kommt Jobs' Vision so ein gutes Stück näher.

Das neue iPad Pro

Dafür verschwindet das Gerät wieder mehr hinter den Inhalten. Nach dem iPhone ist nun auch beim iPad der Displayrand deutlich geschrumpft. Das 11 Zoll große Display wird nur noch von einem unter 1 Zentimeter breiten Rahmen umfasst, dadurch passt es in das Gehäuse des iPad Pro 10,5. Beim großen Modell ist der Unterschied noch auffälliger: Das 12,9-Zoll-Modell ist im Vergleich zum Vorgänger drastisch kleiner. So kann es die Inhalte voll in den Vordergrund stellen. Und die sehen toll aus: Mit einer Auflösung von 2388 x 1668 Pixeln beim kleinen und 2732 x 2048 beim großen Modell ist das Bild noch einmal schärfer geworden.

Doch das schicke Design hat noch weitere Folgen: Damit der Rand in diesem Maße schrumpfen konnte, musste Apple wie beim iPhone den Homebutton streichen. Stattdessen setzt nun auch das iPad voll auf Wischgesten, um eine möglichst flüssige Steuerung zu erreichen. Beim iPhone funktioniert das zwar tadellos, die mit iOS 12 beim iPad Pro eingeführte Umsetzung war bisher aber gewöhnungsbedürftig. Ob das Gewische beim neuen iPad besser klappt, muss ein Test zeigen. In der Vorführung sah es zumindest so aus.

Eine weitere Folge des verschwundenen Homebuttons: Auch das iPad wird nun mit dem Gesicht statt des Fingerabdrucks entsperrt. Die für Face ID benötigte Technologie hat Apple direkt im Rahmen versteckt.

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Der Star des Abends ist klar das neue iPad Pro

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stern.de

Mehr Leistung als Spielkonsolen

Technisch ist der Sprung ebenfalls riesig. Das letzten Sommer vorgestellte Modell setzte noch auf den A10X-Chip, eine Variante des iPhone-7-Prozessor. Das neue iPad überspringt eine Version und geht direkt auf den A12X. Die Performance soll bis zu 35 Prozent bei Single Core und bis zu satten 90 Prozent im Multi-Core-Betrieb ansteigen. Auch die Grafikleistung soll massiv ansteigen - und eine höhere Leistung als eine Xbox One X erreichen. Damit hat das iPad mehr Leistung als jede aktuelle Spielkonsole - ein echter Gamechanger. Zudem bleibt viel Leistung zum Arbeiten, etwa mit der heute vorgestellten vollwertigen Version von Adobe Photoshop für das iPad.

Einen besonders radikalen Schritt wagt Apple beim Anschluss: Statt des bekannten Lightning-Steckers setzt das iPad nun auf seinen Thunderbolt-Anschluss in Form einer USB-C-Buchse. Das hat den Vorteil, dass es sich nun auch mit anderer Hardware wie einer Kamera, Sound-Equipment oder einem Bildschirm oder Beamer verbinden lässt - und es so noch besser als Computer-Ersatz taugt. Der Nachteil: Es ist nicht mehr mit dem bisherigen Apple Pencil kompatibel. Das ist angesichts des Nachfolgers aber nicht schade: Der neue Apple Pencil verbindet sich automatisch mit dem iPad, heftet sich magnetisch an das Gehäuse - und lädt sich kabellos über das Gehäuse. So behebt er alle Macken des Vorgängers. Hier war der Jubel entsprechend besonders laut.

Bemerkenswert: Das iPhone ist nun das letzte Apple-Gerät, das noch auf Lightning setzt.

Das iPad Pro ist mit 64 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB erhältlich. Das 11-Zoll-Modell kostet ab 879 Euro, das 12,9-Zoll-Gerät beginnt bei 1099 Euro. Das größte Modell mit LTE und 1 TB Speicher kostet saftige 2099 Euro - ohne Stift und Tastatur.

Mac Mini mit mehr Power

Und auch bei den Rechnern gibt es viel Neues. Mit dem neuen Mac Mini erhört Apple das Flehen vieler Fans. Der Desktop-Rechner im Kleinstgehäuse hatte sein letztes Update vor Ewigkeiten erlebt, jetzt ist er mit frischer Technik aufgerüstet worden. Äußerlich hat sich wenig getan, das Gehäuse hat etwa die gleiche Form behalten, statt silberfarben ist es nun spacegrau.

Im Innern steckt aber deutlich mehr Leistung. Selbst das kleinste Modell ist nun mit einem Vierkernchip aus Intels aktueller i5-Reihe bestückt, bei Bedarf lässt es sich sogar mit einem i7 mit sechs Kernen ausstatten. So soll der Mini satte fünf Mal so schnell werden wie das alte Modell. Als Arbeitsspeicher stehen nun auch 32- und 64-GB-Konfigurationen zur Wahl. Beim Datenspeicher sind nun bis zu 2 TB auswählbar. Als Anschlüsse stehen neben den drei neuen Thundelbolt-Buchsen auch Klassiker wie Ethernet und HDMI zur Verfügung.

Die Start-Konfiguration mit 3,6-GHz-Prozessor, 8 GB RAM und 128 GB Speicher startet bei 899 Euro.

Macbook Air: Der neue Einsteiger

Das neue Macbook Air hat ebenfalls einiges auf dem Kasten. Zum einen ist da das neue Retina Display. 4 Millionen Pixel tummeln sich nun auf dem neuen Glas-Display, zusätzlich gibt es 48 Prozent mehr Farbraum. Und: Der Rand ist ein gutes Stück geschrumpft, wodurch auch das Gehäuse satte 17 Prozent schrumpft. Das Gewicht liegt nur noch bei knapp über einem Kilo.

Im Kern steckt ein aktualisierter Intel i5 Dual-Core-Prozessor, der Arbeitsspeicher lässt sich nun bis 16 GB, der Datenspeicher sogar bis 1,5 TB erweitern. Als Standard werden 8 GB RAM und 128 GB Speicher verbaut, der Startpreis liegt bei 1349 Euro.

Auch bei den Eingaben hat Apple nachgelegt. Wie die Pro-Modelle hat das Macbook Pro nun TouchID, also das Freischalten per Fingerabdruck. Zusätzlich gibt es die neueste Butterfly-Tastatur inklusive Hintergrundbeleuchtung und ein großes Force-Touch-Trackpad. Wie die Pros setzt Apple nun auf Thunderbolt.

Stark für die Umwelt: Die neuen Macbook Airs werden aus 100 Prozent recyceltem Aluminium gebaut. Neben dem klassischen Silber gibt es nun auch beim Air die beiden neuen Farbtöne Gold und Spacegrey.

Apples großer Schritt

Mit seinem Event hat Apple sein Portfolio beeindruckend auf Stand gebracht. Zum einen ist da das Einsteiger-Segment bei klassischen Computern, das endlich mal wieder ein vernünftiges Update bekommen hat. Das neue Macbook Air zieht bei der Ausstattung endlich mit der Pro-Linie mit und fühlt sich nicht mehr wie ein Spar-Modell an. Und auch der Mac Mini bietet wieder ordentlich Leistung fürs Geld. 

Der Star ist aber klar ein anderer: Das neue iPad Pro ist ein wahres Monster und kann es mit seiner Kombination aus großem Display, hoher Leistung und der durch Thunderbolt hohen Konnektivität selbst mit sehr leistungsfähigen Laptops und auch Spielkonsolen aufnehmen. Nachdem das iPad jahrelang an der Vision scheiterte, den Computer abzulösen, hat das neue iPad Pro tatsächlich das Zeug dazu.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.