HOME

Neue Einstellungen auf Facebook: Verstecken unmöglich

Das Verbergen von Profilen auf Facebook ist nicht länger möglich. Durch eine erneute Änderung kann künftig jeder Nutzer gefunden werden. Wie Sie ihre Privatsphäre dennoch schützen, lesen Sie hier.

Von Dominik Brück

Jetzt ist jeder Nutzer sichtbar. Facebook hat erneut die Privatsphäre-Einstellungen geändert. Dadurch können jetzt alle Profile in dem sozialen Netzwerk von jedem über die Eingabe des Namens gefunden werden. Der Grund: Zukünftig wird die Option "Wer kann deine Chronik über deinen Namen finden?" nicht länger verfügbar sein.

"Diese Einstellung wurde zu einer Zeit entwickelt, in der Facebook noch ein simples Profil-Verzeichnis mit begrenzten Möglichkeiten war. Andere Nutzer konnten beispielsweise auf deine Chronik gelangen, indem sie einfach nur auf deinen Namen in einer Neuigkeiten-Meldung oder in der Chronik eines gemeinsamen Freundes geklickt haben.", schreibt Michael Richter, verantwortlich für die Privatsphäre auf Facebook, auf dem Unternehmensblog. Inzwischen seien die Suchmöglichkeiten in dem Netzwerk wesentlich umfangreicher. Zudem seien viele Nutzer verwirrt gewesen, wenn das Auffinden eines Freundes durch die Suchfunktion nicht möglich war.

Immer mehr Öffentlichkeit

Das soziale Netzwerk hatte die betreffende Einstellung bereits im vergangenen Jahr für alle Nutzer entfernt, die von der Option keinen Gebrauch gemacht hatten. Nach Angaben des Unternehmens verwendete nur ein einstelliger Prozentsatz der Nutzer die Einstellung. Bei rund 1,1 Milliarden Nutzern weltweit dennoch eine große Zahl. Alle Nutzer, die ihre Profile derzeit auf diesem Weg vor Suchanfragen schützen, werden in den nächsten Wochen eine Mitteilung erhalten, in der sie über die Änderung informiert werden.

Kritiker der erleichterten Auffindbarkeit warnen vor der Gefahr des Stalking in dem sozialen Netzwerk. Als Stalking wird das vorsätzliche und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person bezeichnet. Auch wenn der Großteil der Informationen eines Profils nur für Freunde zugänglich gemacht wird, können Unbekannte über die Namenssuche Informationen über einzelne Personen herausfinden oder diese mit Kommentaren und Nachrichten belästigen. Auch Informationen in Beiträgen von Freunden können eine Möglichkeit für Unbekannte darstellen, Informationen über eine Person zu sammeln.

Mit der Entscheidung, die Auffindbarkeit der Nutzerprofile zu erleichtern, setzt Facebook eine Strategie um, die bereits zu Beginn des Jahres für Diskussionen im Netz gesorgt hatte. Durch die Einführung der Suchfunktion Graph Search lassen sich seit Jahresanfang auch Statusupdates, Kommentare und Bildunterschriften nach Inhalten durchsuchen. So sind Suchanfragen wie "Posts über die Lieblingsserien meiner Freunde" oder "Beiträge meiner Freunde aus dem letzten Monat" möglich und liefern eine Vielzahl an Treffern. Zuvor waren nur Suchergebnisse zu Personen Orten und Interessen angezeigt worden. Graph Search ist derzeit noch auf Nutzer beschränkt, die Facebook auf Englisch verwenden.

So schützen Sie weiterhin ihre Privatsphäre

Durch die Änderungen in der Facebook-Suche ist es für Nutzer wichtiger denn je auf das Publikum von Posts und Bildern zu achten. Beiträge, die unter der Option "Öffentlich" in das Netzwerk gestellt werden, können von allen anderen Nutzern gesehen werden, also auch von vollkommen unbekannten Personen. Es wird daher empfohlen, Beiträge und Bilder mit der Option "Freunde" oder "Freunde ohne Bekannte" zu versehen, um die Auffindbarkeit zu erschweren. Die Einstellungen älterer Einträge können auch nachträglich noch in den Privatsphäre-Einstellungen unter der Option "Vergangene Beiträge einschränken" geändert werden. Darüber hinaus sollten Nutzer Freunde bitten, unangenehme Beiträge, in denen man selbst erwähnt wird, zu löschen oder diese Beiträge über den entsprechenden Button melden.

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?
  • Dominik Brück