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Endlich! Nie wieder schlaflose Nächte: Neues Google-Feature erkennt gesummte Ohrwürmer

Mann singt in Handy
Ohrwurm und keine Ahnung, wie der Song heißt? Das soll zukünftig kein Problem mehr sein!
© Marjan_Apostolovic / Getty Images
Ohrwürmer sind schlimm genug, aber noch schlimmer wird es, wenn einem partout nicht einfallen will, wie der Song heißt. Dafür hat Google nun ein neues Feature herausgebracht.

Wer kennt es nicht? Man hat diese eine Melodie im Kopf und summt und summt und summt und wird von Minute zu Minute wahnsinniger, weil einem einfach nicht einfallen will, wie das blöde Lied heißt. Wie schön wäre es da, hat man sich schon öfter gefragt, wenn man die Melodie einfach in sein Handy singen könnte und das den entsprechenden Song ausspucken würde. Die Musikerkennungs-App Shazam für schräg gesummte Refrain-Schnipsel quasi. Wie viele schlaflose Nächte könnten damit vermieden, wie viele Familienstreits im Keim erstickt werden? 

Wir können an dieser Stelle mit Freude verkünden: Das Warten hat ein Ende. Ein neues Google-Feature verspricht: Wer Google fragt "Wie heißt der Song?" oder einen entsprechenden Knopf drückt, dürfte von der Software wenig später eine Auswahl an passenden Songs ausgespuckt bekommen – mit Prozentangaben, die besagen, wie wahrscheinlich es ist, dass es sich tatsächlich um diesen Song handelt. Man mag es kaum glauben.

Theoretisch sollte es egal sein, ob man singen kann oder nicht

Laut Google wird das Feature am heutigen Freitag über iOS und Android ausgerollt. Ob es dann international sofort auf allen Endgeräten funktioniert, ist allerdings wie immer fraglich.

Laut dem US-Portal "The Verge" nutzt Google zur Identifizierung ein maschinelles Lernverfahren, das dabei hilft, "die Audiospur in eine numerische Sequenz zu verwandeln, die die Melodie des Songs repräsentiert". Und die es dann mit existierenden Liedern vergleichen kann. Die Software soll dabei trainiert werden, "eine Reihe verschiedener Tonquellen wie menschliches Singen, Pfeifen oder Summen, aber auch Studioaufnahmen" zu erkennen. Theoretisch solle es demnach also egal sein, ob man gut Singen oder keinen einzigen Ton treffen könne. Aber schaden kann ein bisschen Musikgespür sicherlich nicht. Auch für die Mitmenschen, die sich den Ohrwurm mitanhören müssen.

Quelle: "The Verge"

jgs

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