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Wearables: Es gibt nur zwei gute Smartwatches, sagt Stiftung Warentest

An immer mehr Handgelenken taucht das kleine Display einer Smartwatch auf. Doch nur die wenigsten sind gut, stellte Stiftung Warentest nun fest. Ausgerechnet bei den wichtigsten Funktionen versagen die meisten Modelle.

Wer eine Apple Watch oder einen Fitness-Tracker trägt, bewegt sich mehr - so die Hoffnung der Krankenkassen.

Wer eine Apple Watch oder einen Fitness-Tracker trägt, will sich oft mehr bewegen

Getty Images

Ob zum Fitness-Tracking oder als Hilfsmittel, um den Blick aufs Smartphone zu reduzieren: Immer mehr Menschen legen sich eine Smartwatch zu. Die schicken Alltagsbegleiter bringen dezent Benachrichtigungen ans Handgelenk, helfen bei der Navigation und spornen zu mehr Bewegung an. Doch welche lohnen sich? Die Stiftung Warentest hat sich 13 Modelle vorgeknöpft -- mit ernüchterndem Ergebnis. Nur zwei Modelle sind gut.

Die Smartwatches mussten sich bei Warentest in einer ganzen Reihe von Disziplinen beweisen. Am wichtigsten fanden die Tester die Genauigkeit bei Sportarten wie Laufen und Schwimmen. Aber auch die Handhabung, die Zusatzfunktionen wie Telefonie, Navigation und Nachrichten wurden bewertet. Zusätzlich nahm man die Stabilität und den Datenhunger ins Auge.

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Klarer Testsieg für Apple

Der klare Gewinner ist die Apple Watch Series 5 (hier finden Sie unseren eigenen Test). Sie bietet nicht nur die mit Abstand beste Sportmessung, sondern konnte sich auch die besten Ergebnisse bei Telefonie, Nachrichten und der allgemeinen Bedienung sichern. Lediglich die Bedienungsanleitung und die Akkulaufzeit fand Warentest nur mittelmäßig. Mit einem Ergebnis von "gut" (1,8) ist die Apple Watch klar auf dem ersten Platz, mit einem Preis von mindestens 430 Euro ist sie aber auch deutlich am teuersten. Zudem funktioniert sie nicht mit Android-Smartphones.

TV, Kamera, Smartphone, Router: Das sind die besten Technik-Schnäppchen der Stiftung Warentest
Smartphone: Xiaomi Redmi Note 7  Klar, wer mehr ausgibt, bekommt eine bessere Kamera und mehr Leistung. Trotzdem kann sich das Xiaomi Redmi Note 7 beeindruckend gut schlagen: "Gut" (2,4) befindet Stiftung Warentest - und das bei einem Preis ab 170 Euro. Vor allem der 28 Stunden durchhaltende Akku überzeugte.  Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr auf test.de

Smartphone: Xiaomi Redmi Note 7

Klar, wer mehr ausgibt, bekommt eine bessere Kamera und mehr Leistung. Trotzdem kann sich das Xiaomi Redmi Note 7 beeindruckend gut schlagen: "Gut" (2,4) befindet Stiftung Warentest - und das bei einem Preis ab 170 Euro. Vor allem der 28 Stunden durchhaltende Akku überzeugte.

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Hersteller

Garmin als guter Zweiter

Die Garmin Forerunner 245 Music schafft als einziges anderes Modell im Test ebenfalls eine gute Note. Bei Messgenauigkeit der Fitnessfunktionen kann sie beim Laufen und Gehen mit der Apple Watch mithalten, beim Schwimmen und Radfahren allerdings nicht. Dafür ist die Akkulaufzeit und die Musikwiedergabe besser. Trotz des fehlenden Touchscreens funktioniert die Bedienung besser als bei fast allen anderen Modellen. Der Preis ab 230 Euro ist für die Gesamtnote "gut" (2,2) durchaus attraktiv.

Die übrigen Modelle konnten weniger überzeugen. Wer auf die Fitness-Features verzichten will und nur Wert auf die Zusatzfunktionen wie Benachrichtigungen, Telefonie, Navigation und Musik legt, kann sich die Samsung Galaxy Watch Active anschauen. Die laut Warentest zwar nur "befriedigende" (2,9) Uhr schneidet in diesen Punkten sehr gut ab, schwächelt aber bei der Fitness. Dafür bietet sie einen Touchscreen und funktioniert anders als die Apple Watch sowohl mit Android als auch dem iPhone. Der Preis liegt bei günstigen 140 Euro.

Hybride taugen nicht für Fitness

Als Alternative zu Smartwatches bieten manche Hersteller Hybrid-Uhren an, die klassische Zeiger mit einigen Smartfunktionen kombinieren. Die beiden Modelle im Test kann Warentest aber nicht empfehlen. Die Geräte von Withings und Mykronoz schnitten in nahezu allen Bereichen höchstens mittelmäßig ab, nur die Akkulaufzeit war gut. Bei Mykronoz kam es wegen der fragwürdigen Datennutzung zudem eine Abwertung.

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