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Spähaffäre: Google-Mitarbeiter bepöbeln die NSA

Zwei Google-Ingenieure machen ihrem Ärger über die Geheimdienstangriffe auf ihr System öffentlich Luft. Auch ihr Chef Eric Schmidt gibt sich empört. Dabei soll Google mit den Spionen kooperiert haben.

Von Timo Brücken

Brandon Downey druckst nicht lange herum: "Ich werde einfach meine Gedanken dazu posten", schrieb der amerkanische Netzwerksicherheitsingenieur vor einigen Tagen bei Google+: "Fuck these guys." Scheiß auf diese Typen. Sein britischer Kollege Mike Hearn schloss sich ihm nun an gleicher Stelle an: "A giant Fuck You" - ein dickes F-Wort - "to the people who made these slides".

Die beiden die hier so deutlich werden, sind Mitarbeiter von Google und sie beschimpfen die Geheimdienste ihrer Heimatländer - die amerikanische NSA und das britische GCHQ. Denn die haben es geschafft, Leitungen zwischen Google-Rechenzentren anzuzapfen und so Daten von Millionen von Nutzern abzugreifen. Ihren Triumph hatten sie auf handgezeichneten Schaubildern inklusive Smileys festgehalten. Ein Angriff, den Sicherheitsexperten wie Downey und Hearn eigentlich verhindern sollten.

Auch der Chef gibt sich empört

Schwer zu sagen, ob es nur die verletzte Ingenieurs-Ehre ist, die die beiden zu ihren Statements treibt. "Ich habe unterdrückerische Regierungen gesehen, die Hacker auf Dissidenten ansetzen", schreibt Downey. "Doch auch wenn wir vermutet haben, dass so etwas passiert, macht es mich furchtbar traurig, weil ich an Amerika glaube." Auch Hearn wird grundsätzlich: "Leider leben wir in einer Welt, in der die Gesetze allzu oft nur für die kleinen Leute gelten." Auch sein Vorgesetzter, Google-Manager Eric Schmidt, gab sich in einem Interview Anfang der Woche empört: "Das sind einfach schlechte Methoden, die vielleicht illegal sind."

Der Netzaktivist Jacob Applebaum twitterte am Mittwoch, er würde sich dem "giant Fuck You" von Mike Hearn gern anschließen. Die Bloggerin Anne Roth antwortete ihm: "Offenbar sagen sie so etwas lieber als: 'Klar haben wir mit der Regierung kooperiert - was glaubt ihr denn?'" Denn es gibt Hinweise darauf, dass Google mit den Geheimdiensten zusammengearbeitet hat. Der "Guardian" enthüllte im August, dass die NSA Geld an Unternehmen wie Yahoo, Microsoft oder Facebook zahlte, als Entschädigung für die Herausgabe von Nutzerdaten. Auch auf der Liste: Google. Der Suchmaschinenkonzern hat die freiwillige Kooperation immer abgestritten, wozu er allerdings gesetzlich verpflichtet sein könnte.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.