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Griff nach der Arktis: "Ural" – mit den größten Atom-Eisbrechern der Welt will Putin die Arktis beherrschen

Russland baut die stärksten Eisbrecher der Welt, nun ist die "Ural" vom Stapel gelaufen. Doch wozu braucht Putin die Flotte von atomar angetriebenen Schiffen?

Stapellauf der "Ural": Kein anderes Land der Welt baut so eine Flotte von Eisbrechern auf wie Russland

Der Stapellauf der "Ural" in St. Petersburg: Kein anderes Land der Welt baut so eine Flotte von Eisbrechern auf wie Russland

Getty Images

Die staatliche russische Atomenergiebehörde Rosatom hat einen neuen Eisbrecher, die "Ural", in St. Petersburg vom Stapel gelassen. Das atomgetriebene Schiff ist einer von drei neuen Eisbrechern, die von Moskau in Auftrag gegeben wurden, um Fahrrinnen die Routen in der Arktis zu schlagen.

Wie die Schwesterschiffe "Arktika" und "Sibir" ist auch die "Ural" 173 Meter lang und mit zwei Kernreaktoren von des Typs RITM-200 ausgestattet. Beide Reaktoren erzeugen bis zu 350 Megawatt Strom. Das ist beinahe fünfmal so viel, wie die Turbinen des modernsten Zerstörers der US-Navy, USS Zumvalt, erzeugen können. Reaktoren vom Typ RITM-200 sollen auch den russischen Flugzeugträger der nächsten Generation, das Projekt 23000 "Shtorm", antreiben.

Die stärksten Eisbrecher der Welt

Die Schiffe der Reihe Projekt 22220 sind die mit Abstand stärksten Eisbrecher der Welt. Sie verdrängen 33.000 Tonnen und können massives Eis bis zu einer Stärke von 3 Metern durchbrechen. Präsident Putin sagte, dass die russische Arktisflotte bis 2035 mindestens 13 schwere Eisbrecher betreiben würde, neun davon mit Kernreaktoren.

Die "Ural" soll 2022 an den staatlichen russischen Kernenergiekonzern Rosatom übergeben werden, die beiden anderen Eisbrecher der gleichen Serie, ""Arktika" und "Sibir", werden dann ihren Dienst bereits begonnen haben.

Nord-Route und Gas-Export

Diese Eisbrecher sind von besonderer Bedeutung für Moskau. Sie untermauern die Ansprüche Russlands auf die Arktis. Im Eismeer sind Eisbrecher die Autobahnen, auf denen sich militärischer und ziviler Verkehr bewegt. Die Arktis verfügt über Öl- und Gasreserven, die 412 Milliarden Barrel Öl entsprechen, schätzt das US Geological Survey. Diese Schiffe werden die Nord-Passage sichern. Denn hier gehört Russland zu den Gewinnern des Klimawandels, die Erderwärmung macht den Schiffsverkehr im Norden möglich. Die See-Passage nördlich von Russland nach Europa ist von vielen Teilen Asiens aus deutlich kürzer als die südlichen Routen. Moskau hofft, einen Teil des Welthandels auf die Nord-Passage umzulenken, doch dafür muss die Passage eisfrei gehalten werden. "Ohne eine moderne nukleare Eisbrecherflotte ist es unmöglich, sich die Entwicklung der Nordroute vorzustellen", sagte Vyacheslav Ruksha, Direktor für die Nordseeroute bei Rosatom.

Strategisch hat dieser Seeweg zudem den Vorteil, dass die Route im russischen Hoheitsgebiet liegt.  Rosatom-Generaldirektor Alexey Likhachev sagte zum Portal "Barent Observer", die neuen Eisbrecher seien der Schlüssel zum ganzjährigen Gastransport entlang der russischen Arktis. "Die "Ural" ist zusammen mit den Schwesterschiffen ein zentraler Bestandteil unseres strategischen Projekts, die Nordseeroute für ganzjährige Aktivitäten zu öffnen. Unser Ziel für 2024 ist es, dass mehr als 80 Millionen Tonnen Fracht die Nordseeroute passieren. Außerdem planen wir, bis 2027 zwei weitere Schiffe des Projekts 22220 in unsere Flotte der nuklearen Eisbrecher aufzunehmen. Der Vertrag über den Bau dieser Eisbrecher wird voraussichtlich Ende August unterzeichnet."

Aufbau einer Flotte wie zu Zeiten der UdSSR

Die gewaltigen Schiffe werden auch den Export von Flüssiggas ermöglichen. Neben den Eisbrechern wird derzeit eine Flotte von eisfesten Gastankern gebaut. Der Handel mit Flüssiggas gilt weltweit als Wachstumsmarkt, da Gas umweltfreundlicher als Öl und Kohle verbrennt. Mit den Tankern kann Moskau Gas aus Feldern exportieren, die nicht an ein Pipeline System angeschlossen sind und Kunden auf der ganzen Welt beliefern.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(