A380-Testflug Ein Riesenvogel lahmt


Eine A380 war in Toulouse zum Testflug abgehoben, erreichte ihren Zielflughafen in Tunesien allerdings nicht. Der Pilot hatte aus technischen Gründen in der Luft kehrt gemacht.

Ein Testflug des Airbus-Superjumbos A380 ist aus technischen Gründen abgebrochen worden, wie ein Sprecher des Zielflughafens in Tunesien mitteilte. Die Maschine sollte von Toulouse in Südfrankreich nach Tozeur-Nefter fliegen. Der Pilot sei jedoch nach 34 Minuten zum Startflughafen zurückgekehrt, sagte Lotfi Jomni. Ein Airbus-Sprecher in Toulouse, dem Hauptquartier des Flugzeugbauers, sagte, man habe noch keine Informationen über den Vorfall.

Jungernflug verlief problemlos

Der Jungfernflug der A380 im April 2005 war erfolgreich verlaufen. Vom südfranzösischen Toulouse aus und unter Jubel von Tausenden Zuschauern hatte der Superjumbo seinen ersten, rund vierstündigen Testflug Richtung Atlantik gestartet. Die Route führte über das nordwestlich gelegene Bordeaux, den Golf von Biscaya und den Atlantik. Die Wetterverhältnisse waren bestens und der Riesenvogel hatte seine Feuertaufe mit Bravour bestanden.

Nach der sicheren Landung in Toulouse hatten die Testpiloten sich begeistert über das neue Flaggschiff der Airbus-Flotte geäußert. "Das war ein überaus erfolgreicher Jungfernflug und wir haben jede Minute davon genossen", sagte Testpilot Claude Lelaie. "Nach diesen ersten Erfahrungen können wir das Potenzial dieser großartigen Maschine nun so richtig spüren."

AP AP

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