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Bluetooth-Kopfhörer: Apples neue AirPods bringen zwei große Verbesserungen

Für das Design der AirPods wurde Apple anfangs ausgelacht. Mittlerweile sind die Bluetooth-Kopfhörer ein Bestseller, der Konzern verdient damit Milliarden. Bald sollen die Nachfolger auf den Markt kommen, die zwei entscheidende Neuerungen haben.

Apples kabellose AirPods sehen ungewöhnlich aus

Apples kabellose AirPods sehen ungewöhnlich aus

Als Apple vor anderthalb Jahren seine ersten drahtlosen Kopfhörer vorstellte - die AirPods -, fielen die Reaktionen gemischt aus. Doch bei den Kunden kamen die weißen Bluetooth-Stöpsel offenbar gut an (hier lesen Sie unseren ausführlichen Test der AirPods).

Konkrete Verkaufszahlen liefert Apple zwar nicht. Doch Experten zufolge gelang es Apple innerhalb weniger Monate, den Markt aufzumischen und den Konkurrenten große Marktanteile abzujagen. Nach einem "Forbes"-Bericht spülen allein die AirPods mehrere Milliarden Dollar jährlich in Apples Kassen. Für die große Beliebtheit spricht, dass Apple die AirPods zum Star der letztjährigen Weihnachtswerbung machte. Apples Finanzchef Luca Maestri sagte Anfang Februar, dass der Umsatz mit Wearables - dazu gehören neben den AirPods auch Beats-Kopfhörer und die Apple Watch - zuletzt um 70 Prozent gestiegen ist.

Kommen die AirPods 2 im Herbst?

Während viele Hersteller ihre Kopfhörermodelle häufig jahrelang ohne größere Veränderungen anbieten, sieht Apple offenbar eine schnellere Taktung vor. Einem "Bloomberg"-Bericht zufolge will der Konzern in der zweiten Jahreshälfte 2018 die zweite Generation seiner kabellosen Ohrhörer vorstellen.

Im Mittelpunkt soll bei den überarbeiteten Modellen vor allem eine verbesserte Nutzung des Sprachassistenten Siri stehen. Dem Bericht zufolge lässt sich dieser einfach mit einem "Hey Siri"-Zuruf aktivieren. Bislang musste man zweimal gegen einen der beiden Ohrstöpsel tippen, um den Sprachassistenten zu aktivieren.

Ein weiteres Modell, das aber voraussichtlich erst Anfang 2019 erscheinen soll, wird dem Bericht zufolge wasserabweisend sein. Dadurch würde es - ähnlich wie das iPhone X - etwa durch Regen und Spritzwasser nicht beeinträchtigt werden. Zum Schwimmen oder Tauchen wären die AirPods damit aber nicht geeignet, das dürften aber ohnehin die wenigsten Nutzer vorhaben.

Apple plant Qi-Offensive

Apple hat bereits im vergangenen Herbst ein neues AirPods-Ladegehäuse angekündigt, dessen eingebauter Akku sich drahtlos aufladen lässt, etwa über Apples bislang noch nicht erhältliche AirPower-Ladematte. Vermutlich dürften auch gängige Qi-Ladegeräte anderer Hersteller funktionieren. Ob das neue Ladecase gemeinsam mit den AirPods 2 eingeführt oder lediglich einzeln verkauft wird, ist bislang nicht bekannt.


cf
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