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Waldbrände: Bomber-Technik aus dem Militär macht Brandbekämpfung aus der Luft sicherer

Immer wieder stürzen Löschflugzeuge ab, weil sie in niedriger Höhe über Brandherden operieren müssen. Nun soll eine Technik, wie sie in in Militärflugzeugen verwendet wird, den exakten Abwurf von Löschwasser aus großen Höhen ermöglichen.

Die Abwurfbahn der Pellets wird von einem Zielsystem berechnet.

Die Abwurfbahn der Pellets wird von einem Zielsystem berechnet.

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Seit 1953 werden Wald- und Buschbrände auch aus der Luft bekämpft. Ein gefährlicher Job, denn das Wasser muss aus sehr geringer Höhe abgeworfen werden, damit es nach dem Sturz zum Boden als Schwall ankommt und nicht in einem Nebel verteilt wird und womöglich noch in der Luft verdampft. Diese Flughöhen von 30 bis 36 Metern sind gefährlich für die Besatzung, kleinste Fehler führen zum Absturz der Maschine. Erst vor Kurzem ist eine C-130 Hercules beim Löscheinsatz in Australien abgestürzt.

Militärtechnik für zivile Anwendung

Das israelische Unternehmen Elbit Systems hat nun eine Methode namens HyDrop vorgestellt, mit der das Wasser auch in Höhen von bis zu 700 Metern abgeworfen werden kann. Dazu wird das Wasser von einer mobilen Maschine in kleine Pellets abgefüllt, die beim Aufprall zerplatzen. Wegen der Höhe und der Geschwindigkeit des Flugzeugs muss die Flugbahn der Pellet-Ladung exakt berechnet werden. Für Elbit Systems ist das kein Problem, das Unternehmen ist im Verteidigungssektor tätig. Die Ausrüstung an Bord entspricht einem einfachen System zum Abwurf von Bomben.

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HyDrop lässt sich von Hubschraubern, kleineren und großen Flugzeugen aus einsetzen. Das Führungs- und Kontrollsystem leitet die Maschine zum Zielgebiet und berücksichtigt die Geschwindigkeit des Flugzeugs, die Höhe, die GPS-Position, die Windverhältnisse, das Gewicht und die Form der Flüssigkeitspellets, damit die Pellets das Feuer exakt treffen. Im Endanflug arbeitet die Crew nach den Anweisungen des Zielsystems. Nach Angaben des Herstellers kann HyDrop auch in der Nacht eingesetzt werden. Das wäre in der Tat eine Revolution. Bei bisherigen Löscheinsätzen hat sich nämlich gezeigt, dass die nächtliche Unterbrechung der Einsätze es erschwert, Brände wirksam zu bekämpfen und einzudämmen.

Exakter Treffer bei Übung

Bei einer Übung der israelischen Brand- und Zivilschutzbehörde demonstrierte Elbit das System und ließ die Pellets aus zwei Agrarflugzeugen abwerfen. Der Einsatz wurde vom Leitsystem gesteuert. Der Brandherd wurde von den je 1,6 Tonnen Pellets exakt getroffen, sodass jeder Quadratmeter im Zielsektor wie berechnet von ein bis zwei Litern Wasser per Quadratmeter befeuchtet wurde. Der Übungsbrand wurde damit vollständig gelöscht.

Zu dem System gehört neben einem Abwurfschacht eine Maschine, die zehn Tonnen Pellets in einer Stunde produzieren kann. Jedes Pellet wiegt 140 Gramm. Die Pellet-Maschine kann in einem normalen Sechs-Meter-Container transportiert werden. Ein Hubschrauber könnte sie mit einem Tragseil selbst zum Einsatzort bringen. Das Material der Pellets soll biologisch abbaubar und frei von schädlichen Rückständen sein.

Quelle: Elbit Systems

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