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Deutscher Zukunftspreis: Strahlendes Licht, strahlende Sieger

Für die Entwicklung besonders heller Leuchtdioden hat Bundespräsident Horst Köhler ein Forscherteam aus Regensburg und Jena mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet. Die neuen LED bringen nicht nur mehr Leistung als frühere Modelle, sie benötigen dafür auch weniger Energie.

Einen ernsten Lichtforscher wie den Physiker Klaus Streubel aus der Fassung zu bringen, ist sicher nicht leicht. Doch Bundespräsident Horst Köhler ist es sofort gelungen, als er Streubels Wissenschaftsteam am Nikolausabend für ihre Erfindung leistungsstärkerer Leuchtdioden (LED) zum Sieger im Wettlauf um den Deutschen Zukunftspreises kürte. "Ich fasse es noch gar nicht", sagte Streubel kurz nach der Bekanntgabe. Doch dann strahlte er - und es war das Lächeln eines Siegers.

Den drei Forschern des Jenaer Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik sowie der Firma Osram Opto Semiconductors aus Regensburg winken nun 250.000 Euro Preisgeld und ein großer Reputationsschub für ihre Erfindung: lichtstärkere LEDs. Gleich dreifach mit einem Chip, neuem Gehäuse und einer Spezialoptik verbessert, strahlen sie bereits in Autoscheinwerfern oder Flachbildschirmen. Doch sie können mehr. Für die Forscher hat ihre Innovation das Potenzial zu einer Revolution in der Beleuchtung.

Bundespräsident Horst Köhler gab am Abend heiter zu, dass sein erstes Bild eines Wissenschaftlers von Daniel Düsentrieb geprägt war. Der Comic-Held lässt sich gern von einem kleinen Roboter mit Glühbirnen-Kopf unterstützen. Vielleicht müssen die künftigen Düsentrieb-Helferlein umdenken und sich besser eine Leuchtdiode aus Regenburg und Jena zulegen. Denn die sind, das haben die Preisträger bewiesen, nicht nur lichtstärker, sondern auch langlebiger und energiesparender - sie schonen die Umwelt.

"Das war schon unheimlich"

Fast ohne Pause tüftelte Streubel seit 1999 mit seinen Kollegen Stefan Illek und Andreas Bräuer an der Verbesserung von LED. Es gab viele Nächte, in denen sie diskutierten und ausprobierten. "Und es gab immer das große Risiko, dass es überhaupt nicht funktioniert", beschreibt Streubel die schwierigen Anfangsjahre. "Das war schon unheimlich". Es ist genau das, was der Deutsche Zukunftspreis neben einer marktreifen Innovation würdigen will: die Kreativität, den Mut und das Durchhaltevermögen von Wissenschaftlern in Deutschland.

Die Gesichter und Geschichten hinter den prämierten Erfindungen sollen Schülern, für die Naturwissenschaften ihre Faszination verloren haben, ein Vorbild sein. Der Verein Deutscher Ingenieure klagt regelmäßig, dass die Studienanfängerzahlen zurückgehen. Die deutsche Wirtschaft könne aus Mangel an Fachkräften aktuell rund 25.000 Ingenieursstellen nicht mehr besetzen. Es ist eine Negativ-Entwicklung, die auch den Bundespräsidenten stark beschäftigt. "Man muss Kinder schon im Kindergarten und in der Schule durch Experimente an Naturwissenschaften heranbringen", betonte Köhler.

Langer Weg von der Wissenschaft in die Wirtschaft

Es gibt noch etwas, das ihn massiv stört: Es ist der lange Weg von der Wissenschaft in die Wirtschaft, von der Erfindung hin zu Arbeitsplätzen. "Der Transfer muss schneller gehen", mahnte Köhler am Abend erneut. Beispiele für den Mangel an Risikokapital und Umsetzungsfreude in Deutschland gibt es genug. Im Jahr 2000 ging der Zukunftspreis an die deutschen Erfinder des Datenformats MP3 zur Musikübertragung. Das Riesengeschäft mit MP3-Spielern aber machten die Japaner. Zu Arbeitsplätzen in Asien sagte Köhler: "Wenn wir weiter betulich vor uns hindenken, werden sie weiter abschwirren."

Nach der Preisverleihung war es Klaus Streubel, der bei den Gedanken an künftige LED-Potenziale abschwirrte. "Wir können Zimmer beleuchten, Wohnungen, Häuser, Straßen - alles viel intelligenter als heute", sagte er. Würden die neuen LED erst zum Massenprodukt, seien sie konkurrenzfähig zur Glühbirne. Und wenn es eine Lieblingsanwendung für ihn gibt, dann ist es ein Mini-Projektor für die Hosentasche. "Ein batteriebetriebener Taschenbeamer, groß wie ein Stück Butter", beschreibt es Streubel. Doch zuerst, vor weiteren Tüfteleien, soll es für alle 50 bis 60 Team-Mitarbeiter eine Riesenparty in Regensburg geben.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.