Digitales Antennenfernsehen DVB-T startet im Rhein-Main-Gebiet

Im Gebiet um Frankfurt, Mainz und Wiesbaden ist das digitale Antennenfernsehen DVB-T gestartet. Den Anfang machen acht öffentlich-rechtliche Sender, die privaten folgen im Dezember.

Ab Herbst 2004 profitieren auch die Zuschauer im Rhein-Main-Gebiet von dem digitalen terrestrischen Fernsehen: Nach Berlin, Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen wird im Rhein-Main-Gebiet die Fernsehübertragung über Antenne von analog auf digital umgestellt.

In Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und dem Umland sind dann rund 20 öffentlich-rechtliche und private TV-Programme über Antenne empfangbar - und das in besserer Qualität. Spätestens im Frühjahr 2005 kommen weitere vier private Programme hinzu.

Das digitale Antennenfernsehen trägt den Namen "DVB-T: DasÜberallFernsehen". Der Grund: Im Kernbereich der Ausstrahlung ist der Fernsehempfang an jedem Ort möglich – in der Wohnung, der Gartenlaube oder auch unterwegs im Auto.

Bei DVB-T werden mit Bild und Ton zugleich auch Servicedaten übertragen, die das Empfangsgerät zum Beispiel als elektronischen Programmführer ( EPG = Electronic Programme Guide) am Bildschirm darstellt.

Einführung in zwei Schritten

Die Einführung erfolgt in zwei Schritten: Den Anfang machen am 4. Oktober 2004 acht öffentlich-rechtliche Programme. Am 6. Dezember 2004 kommen die privaten Programme dazu und das öffentlich-rechtliche Fernsehangebot wird nochmals erweitert. Gleichzeitig wird am 6. Dezember die analoge Antennenversorgung im Ballungsraum Rhein-Main eingestellt.


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