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Glossar: Technikbegriffe, L bis Z

Erläuterungen zu Begriffen aus Computertechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik: Von LCD bis Wide Screen Signaling.

LCD (Liquid Crystal Display)

Flüssigkristallbildschirm. Das Display besteht aus zwei dünnen Glasscheiben, die von innen mit einer Elektrodenschicht aus unterschiedlich polarisiertem Material überzogen sind. Im Zwischenraum befinden sich die Flüssigkristalle. Durchgeleiteter Strom sorgt dafür, dass sich die Kristalle so ausrichten, dass sie entweder Licht durchlassen oder nicht.

MHP (Multimedia Home Platform)

Auf der Programmiersprache Java basierende Open-Source-Software für die digitale Rundfunk-, TV- und Internet-Übertragung. Ziel von MHP ist die Vereinheitlichung verschiedener Unterhaltungsbausteine zu einem einheitlichen Multimedia-Angebot über die Settop-Box oder den Computer.

MMS (Multimedia Messaging Service)

Der Multimedia- Kurznachrichtendienst ist eine Weiterentwicklung des SMS-Dienstes. Mit MMS können Grafiken, Video-Clips, Musik und Textmeldungen über GPRS auf einem MMS-fähigen Handy empfangen werden. Obwohl bewegte Bilder erst im schnelleren GPRS-Nachfolgesystem UMTS an Bedeutung gewinnen sollen, experimentieren Telefon-Provider schon heute mit dem Versand von Videofilmen im MMS-System.

MP3 (Moving Picture Experts Group audio layer 3)

Ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Dabei werden überflüssige Signale nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. MP3- Musikstücke lassen sich ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen über das Internet austauschen. MP3 macht vor allem der Musik- und Film-Industrie wegen möglicher Verletzungen von Urheberrechten und Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe zu schaffen.

MPEG 4 (Moving Picture Experts Group)

Kompressionsstandard, der vor allem für HDTV-Signale genutzt werden soll. Zunächst hatte MPEG 3 der Standard für HDTV werden sollen, dann hat man sich jedoch auf eine Erweiterung des MPEG2-Formats geeinigt, mit dem man seit 1994 Video und Ton in Fernsehqualität komprimiert hat. Das heutige MPEG 4 unterstützt auch DRM-Software als Kopierschutz.

NTSC (National Television Systems Commitee)

Herkömmlicher Standard für das Farbfernsehen in den USA mit einer Auflösung von 720 x 480 Bildpunkten.

PAL (Phase Alternating Line)

Herkömmlicher Fernsehstandard in Europa für analoge Fernsehsignale mit einer Auflösung von 720 x 576 Pixeln. Das PAL-Farbfernsehsystem wurde 1962 von dem damaligen Entwicklungsleiter der AEG-Telefunken in Hannover, Walter Bruch, entwickelt.

Pay-Per-View

Variante des Bezahlfernsehens, bei der der Zuschauer nicht Sender oder Kanäle abonniert, sondern nur für Inhalte bezahlt, die er tatsächlich auch sieht. In der Regel ist er dafür Abonnent eines kommerziellen Pay-TV-Senders, bei dem er die Inhalte wie zum Beispiel Filme anfordert (Pay-On-Demand).

PCMCIA-Karte (Personal Computer Memory Card International Association)

PCMCIA-Karten sind scheckkartengroße Zusatzkarten für Laptops und Notebooks mit entsprechendem Steckplatz. Es gibt sie inzwischen für fast alle Anwendungen, etwa als Speichererweiterung, als Modem oder für Netzwerkverbindungen.

PDA (Personal Digital Assistant)

Kleiner, handflächengroßer Minicomputer überwiegend mit Organizer- Funktionen. In Smartphones sind die Funktionen von Mini-Organizern und Multimedia-Handys vereint.

Pin (Personal Identification Number)

In der Regel vierstellige Geheimzahl mit Passwortfunktion. Die persönliche Pin verschafft Zugang zu weiteren Kartenfunktionen, zum Beispiel zum Geld abheben bei der EC-Karte oder Freischalten des Handys.

PIP (Picture in Picture)

Die Bild-im-Bild-Technik teilt Bildschirme oder Monitore in mehrere Fenster auf. Dadurch können mehrere Inhalte wie Nachrichten, Wetter-Aufnahmen oder Börsenticker gleichzeitig präsentiert werden.

Plasma-Bildschirm

Bei Plasma-Bildschirmen werden zwischen zwei Glasscheiben Moleküle von Xenon-Gas über anliegende Elektroden zur Explosion gebracht. Das entstehende ultraviolette Licht erzeugt an der Bildschirmrückwand grüne, rote und blaue Strahlung. Während herkömmliche Kathodenstrahlröhren ein Bild in rascher Abfolge rastern, sind alle Bildpunkte eines Plasmaschirmes einzeln und gleichzeitig ansprechbar. Plasmaschirme sind extrem flach und sind auch noch bei Blickwinkeln von bis zu 160 Grad gestochen scharf.

Surround-Sound

Ursprünglich für das Kino entwickeltes, dreidimensionales Klangbild, das zunehmend auch im Privatbereich Anwendung findet. Heimkino-Sets können bestehen aus Receiver, Radio- Tuner, DVD-Player sowie einer Reihe im Zimmer verteilter Satellitenlautsprecher plus einer aktiven Bassbox.

UMTS (Universal Mobile Telecommunication Service)

UMTS wird der globale technische Standard der dritten Generation von Mobilfunksystemen (3G) werden. Datenraten bis zu 2 MBit/s sollen eine schnelle Übertragung von Multimediadateien ermöglichen. UMTS soll künftig bis zu 200 mal schneller sein als die Übertragung über den WAP-Standard. Zum Vergleich: Zum Download einer 2,8 MByte großen Datei benötigt man mit GSM 27 Minuten, mit GPRS 2,5 Minuten und mit UMTS 11 Sekunden (bei einer Übertragungsrate von 2 MBit/s).

USB (Universal Serial Bus)

USB ist ein Standard für den Anschluss von Peripherie-Geräten an den PC. Bis zu 127 Geräte können an eine USB-Schnittstelle angeschlossen werden. Die neue USB-Generation (USB 2.0) erlaubt eine Übertragungsrate von 480 MBit/s. Besonders beliebt wurden in jüngster Zeit die USB-Sticks, kleine Speichereinheiten die bis zu 256 Megabyte Daten aufnehmen können.

Videotext

Videotext ist ein Textinformationssystem der Fernsehsender. Videotext kann nur empfangen werden, wenn das TV-Gerät über Videotextdecoder verfügt.

Virtual Private Network (VPN)

In einem virtuellen privaten Datennetz können private Informationen geschützt über öffentliche Netze ausgetauscht werden. Die Daten werden vor dem Transfer authentisiert und verschlüsselt.

VPS (Video Programmiersystem)

Grundlage des VPS ist ein vom Fernsehsender ausgestrahltes Signal mit den Ausstrahlungsdaten der aufzunehmenden Sendung. Dem Signal entspricht ein in den Programmzeitschriften abgedruckter Zahlencode. Fehlaufnahmen durch eine verspätete Ausstrahlung der Sendung sollen dadurch ausgeschlossen werden.

WLAN (Wireless Local Area Network)

Ein WLAN ist ein drahtloses Netzwerk. Die Daten werden per Funk von Rechner zu Rechner oder zu anderen Endgeräten wie Drucker, Tastatur oder Handy übertragen. Für die Übertragung gelten je nach Reichweite und Geschwindigkeit unterschiedliche Standards, die von der IEEE festgelegt werden.

Wide Screen Signaling

Ein Wide-Screen Signal wird mit dem Fernsehsignal ausgestrahlt und schaltet das Format vom Standard- Format mit dem Seitenverhältnis 4:3 auf das 16:9-Breitbild um.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.