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Intelligente Katzenklappe: Kater bringt Beute ins Haus: Genervter Ingenieur entwickelt eine Lösung

Ein amerikanischer Ingenieur hatte genug davon, dass sein Kater ständig Beute ins Haus brachte. Er entwickelte eine intelligente Katzenklappe. Ein Algorithmus erkennt, wenn der Kater Beute im Maul hat und sperrt die Klappe für eine Viertelstunde.

Eine helle kommt durch eine Katzenklappe von außen ins Haus

Nie wieder gejagte Beute im Haus. Mit einer intelligenten Katzenklappe soll der Traum aller Katzenbesitzer wahr werden. (Symbolbild)

Getty Images

Katzenbesitzer kennen das Problem: Man liegt schon im Bett, es ist dunkel und die Katze kommt herein. Doch dann fiepst etwas, es raschelt und die Katze stürzt abrupt los. Spätestens jetzt wird es Zeit, das Licht anzumachen. Was man sehen wird, ist längst klar: Die liebe Katze hat Beute mit nach Hause gebracht und spielt mit ihr, bevor sie sie verspeist. Auch der amerikanische Ingenieur Benjamin Hamm kennt dieses Schauspiel und hatte auf die nächtlichen Such- und Putzaktionen keine Lust mehr. Deswegen entwickelte er eine intelligente Katzenklappe, die erkennt, wenn sein Kater Metric mit Beute im Maul ins Haus will – und sperrt ihn aus.

Ein lernfähiger Algorithmus erkennt, ob die Katze Beute im Maul hat

Für die Programmierung des Algorithmus wertete Hamm händisch mehr als 20.000 Bilder aus. Mal von Kater Metric, wie er mit Beute ins Haus geht, mal ohne. Durch Künstliche Intelligenz erkennt der Algorithmus automatisch, ob der Kater alleine oder in Begleitung kommt und sperrt ihn im letzteren Fall aus. Die Klappe bleibt eine Viertelstunde verschlossen.

Die Klappe funktioniert nach einen dreistufigen System. In der ersten Stufe scannt eine Kamera, ob die Katze vor der Klappe sitzt. Wird eine Katze erkannt, setzt die zweite Stufe ein. Der Algorithmus unterscheidet dann, ob die Katze auf die Klappe von außen zuläuft oder ob sie das Haus verlässt. Wenn sie rausgeht, öffnet sich die Klappe ganz normal. Erkennt der Algorithmus, dass sie von außen kommt, wird die dritte Stufe eingeleitet. Die Kamera scannt, ob die Katze Beute dabei hat und verschließt gegebenenfalls die Klappe. Ohne Beute kommt die Katze ins Haus. Hamms Kater Metric braucht zirka zwei Sekunden, um die Rampe vor der Katzenklappe zu überqueren. In dieser Zeitspanne muss der Algorithmus also errechnen, ob die Klappe öffnet oder verschlossen bleibt. 

Quelle: "Techbook"

fis
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