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Grundsicherung: Kinderschutzbund fordert 500 Euro monatlich pro Kind

Die Organisation will die Kinderarmut dauerhaft bekämpfen: Dazu müssten Eltern mindestens 500 Euro im Monat für jedes Kind bekommen. An anderer Stelle könne man dadurch sogar Kosten einsparen.

Kind in einer Hochhaussiedlung bei Köln: Der Kinderschutzbund fordert eine bessere Absicherung

Kind in einer Hochhaussiedlung bei Köln: Der Kinderschutzbund fordert eine bessere Absicherung

Fast jedes vierte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht - diesen Zustand will der Deutsche Kinderschutzbund nachhaltig ändern. Dazu sei eine bessere finanzielle Grundversorgung für Kinder nötig: "Wir brauchen eine finanzielle Grundsicherung für jedes Kind in Höhe von mindestens 500 Euro. Nur so lässt sich Kinderarmut dauerhaft verhindern", sagte der Präsident der Organisation, Heinz Hilgers, der "Passauer Neuen Presse".

"Im Gegenzug könnten die bisherigen Einzelleistungen abgeschafft werden. Damit könnte auch jede Menge Bürokratie eingespart werden." Hilgers unterstützte den Vorstoß der Linken, Urlaubsgutscheine für sozial Schwache auszugeben und kostenlose Reisen für die Kinder zu ermöglichen.

"Das Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung könnte um diese Leistung ergänzt werden. Bedürftige Kinder und Jugendliche sollten hier einen Anspruch auf kostenlosen Erholungsurlaub erhalten", sagte Hilgers.

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