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"Deutschlands Lieblingsrestaurant" Christian Rachs frecher Versuch, Fisch beim Veganer zu ordern

Christian Rach sucht in der Kategorie "Spezial"
Das "Royal Thai" war unter den letzten vier besten Restaurants in der Kategorie "Spezial". Am Tisch sitzen (v.l.) Janree Biere, Andreas Biere und Restaurant-Tester Christian Rach. 
© RTL
Es war die vorletzte Folge, im Kampf um Deutschlands liebstes Restaurant. In der letzten Kategorie "Spezial" testete Christian Rach einen Veganer, einen Franzosen, einen Griechen und einen Thai.

Alle guten Dinge sind fünf. Nein, eigentlich nicht, aber bei Christian Rachs Sendung "Deutschlands Lieblingsrestaurant" schon. Denn in der gestrigen fünften Folge wurden in der Kategorie "Spezial" die letzten Gewinner fürs Finale ermittelt. Unter "Spezial" versteht Rach "außergewöhnliche" Küchen wie einen Franzosen, einen Griechen, einen Thai und einen Veganer. Naja, zumindest sind vegane Küchen schon etwas Besonderes, wobei sie in den Großstädten mittlerweile zum festen Restaurant-Ensemble zählen.

Eine Neuerung gab es in Folge fünf: Vorher traten nur drei Restaurants in einer Kategorie an, nun waren es vier. Alles andere lief nach gewohntem Muster: Christian Rach futterte sich quer durch die Speisekarten, seine lästigen Undercover-Tester stellten die Nerven der Servicekräfte, der Küchenchefs und -hilfen auf die Probe. 

Gegeneinander antreten mussten das "Koops", eine "hippe vegane Küche", das "Rebstock" mit Gerichten aus der französischen Provence, der Grieche "Pikilia" und das thailändische Restaurant "Royal Thai".

"Es geht um die vegane Wurst"

Wie in jeder Folge hatte Christian Rach eine kreative Spezialaufgabe parat. So erwischte er den Geschäftsführer des veganen Restaurants "Koops", indem er ihn bat einen Fisch zuzubereiten, den Rach selbst mitgebracht hatte. Ziemlich heikel, einem überzeugten Veganer solch eine Herausforderung zu stellen. Schon fast unter der Gürtellinie. Die vegane Küche und deren Geschäftsführer blieben zu Recht eisern – sie verweigerten die Zubereitung des Fischs in ihrer Küche. 

Beim Griechen ließ Rach es krachen: Er bestellte neun Gerichte, sogenannte Mezedes, kleine griechische Vorspeisen. Rach vergab die Note "Gut", es war ihm zu wenig gewürzt. Auch im "Pikilia" musste Rachs Spezialaufgabe erfüllt werden: das Zubereiten einer Lammschulter. Dem TV-Koch schmeckte es. Aber reicht das fürs Finale?

Beim Franzosen geht es um die deutsche Wurst

Was Christian Rach mit seiner Aussage "Es geht um die deutsche Wurst" im französischen "Rebstock" sagen wollte, blieb offen. Die französischen Kreationen gefielen dem TV-Koch. Als Spezialaufgabe brachte er Kalbsbries mit. Was ihm an Gewürzen beim Griechen gefehlt hatte, waren ihm beim Franzosen zu viel. Kann man es dem TV-Koch eigentlich jemals Recht machen?

Die Antwort ist: Nein. Denn im "Royal Thai" war es Christian Rach zu scharf und für den Service gab er einen Punkt Abzug, da die Undercover-Tester den Besitzer des Restaurants etwas zu viel ärgerten. Als Spezialaufgabe dachte sich der TV-Koch für das thailändische Restaurant das Zubereiten einer Languste aus. Ein Produkt, mit dem die Küchenchefin noch nie gearbeitet hatte, aber es mit Bravour auf den Teller brachte.

Keins der Restaurants konnte zu 100 Prozent überzeugen, aber das "Pikilia" hat den TV-Koch durch Geschmack und Gesamtkonzept am meisten überzeugt. Nächste Woche wird dann das Lieblingsrestaurant unter den Gewinnern aus den Kategorien "Deutsche Küche", "Italiener", "Steakhouse" und "Spezial" gekürt. Die Spannung steigt. Zumindest ein bisschen.


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