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Aus der "Höhle der Löwen": Warum Fernseh-Koch Christian Rach jetzt Werbung für das Streufett von Paudar macht

In der Höhle der Löwen bekamen die Gründer des Streufetts Paudar einen Nachdreh. Denn sie haben das Produkt weiterentwickelt – und konnten sich einen Prominenten als Werbegesicht sichern. Christian Rach kennt das Produkt schon länger – denn es gewann bereits einen Preis.

Christian Rach wirbt für das Streufett Paudar

Christian Rach wirbt für das Streufett Paudar

Hersteller / Picture Alliance

In der Höhle der Löwen war ihr Pitch der Renner. Gleich vier Investoren wollten einen Deal mit den Gründern von Paudar. Am Ende konnten sich Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel das Geschäft mit dem Fett zum Streuen sichern. In der Folge 7 der aktuellen "DHDL"-Staffel sendete Vox einen Nachdreh mit den Gründern: Was ist seit dem Pitch passiert? Wie hat sich das Business entwickelt?

Offensichtlich sehr gut, denn Johannes Schmidt und Deniz Schöne haben ihr Produkt weiterentwickelt. Nun gibt es das Bratfett zum Streuen auch mit Geschmack. Ganz allein hatten sie diese Idee nicht - denn ein Promi-Koch wurde schon früh zum Fan des Produkts. 

Paudar gewinnt "Food Innovation Award"

Ende April tagte in Hamburg die Jury des "Food Innovation Awards", der neue kulinarische Produkte auszeichnet. Auch Rach ist Teil dieser Jury und ließ es sich nicht nehmen, Paudar direkt zu testen. Das Fett in Pulverform lässt sich sehr sparsam dosieren, spritzt nicht und soll den Geschmack des Bratguts unterstreichen. Rach war begeistert. Paudar gewann am Ende des "Food Innovation Award" als bestes Produkt

Als Christian Rach die Gründer bei der Preisverleihung traf, entstanden schnell neue Ideen. Warum das Bratfett nicht mit neuen Geschmacksnoten versehen? Vielleicht eine umweltfreundlichere Verpackung? 

Dass Rach für einen TV-Spot dabei ist, liegt an der Idee von Paudar, die der Koch unterstützt: Die Menschen müssen weniger Fett essen. "Paudar soll die Menschen weg von zu viel Öl beim Kochen und Garen bringen", sagt Rach zum stern. "Mit Paudar lässt sich jede Menge Fett sparen und ein perfektes Brat- oder Garergebnis erzielen. Olivenöl, Butter und Co. sind nur zum Verfeinern ihrer Gericht da, werden nicht mehr überhitzt und gelangen so auch nicht mehr in den Ausguss." 

Kritik an Palmöl

Ganz unumstritten ist das Produkt aber nicht. Denn die perfekten Brateigenschaften erzielen die Gründer mit Palmöl, das stark in der Kritik steht. Vor allem die Abholzung des Regenwaldes für Palmöl-Plantagen ist ein großes Problem. Die Gründer haben für ihr Produkt eine RSPO-Zertifizierung  erhalten. Dahinter verbirgt sich eine vom WWF angeschobene Verpflichtung, keine Brandrodung für Plantagen vorzunehmen, keine Plantagen auf Torfboden anzulegen und den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren. Kritiker bemängeln, dass die RSPO-Zertifizierung nicht ausreichend ist.

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kg