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Weihnachten Muss man Kartoffelklöße selbst machen? Stiftung Warentest hat eine gute Empfehlung

Klöße
Gibt es eine Alterantive zu selbst gemachten Kartoffelklößen? Stiftung Warentest kennt die Antwort.
© Getty Images
Kartoffelklöße gehören zu Weihnachten wie die Gans und der Rotkohl. Aber sie machen sehr viel Arbeit. Kann man also getrost zu Klößen aus der Tüte greifen? Stiftung Warentest hat 29 Produkte überprüft.

Ein Weihnachtsessen ohne Klöße ist hierzulande nicht vorstellbar. Im Süden heißen sie Knödel und haben an Weihnachten Hochsaison. Aber selbst gemachte Klöße sind aufwendig. Darf man also zur Fertigpackung greifen? Um das herauszufinden, hat sich Stiftung Warentest 29 Klöße genauer angesehen. Das Ergebnis? Der selbst gemachte Kartoffelkloß, der in diesem Test der Maßstab war, schmeckt immer noch am besten. Aber es gibt ein Produkt, das dem am nächsten kommt: der Kloß aus gekühltem, frischem Teig.

Geprüft wurden vier Angebotvarianten: neben gekühlter, frischer Teigmasse und vorgeformten Klößen auch Instantprodukte aus zerkleinerten, getrockneten Kartoffeln in Form von Kochbeutelklößen und Kloßpulver. Sechs der zehn gekühlten Produkte sind in Geruch, Geschmack und Konsistenz sehr gut. Stiftung Warentest empfiehlt den Henglein Kloßteig nach Thüringer Art für 36 Cent pro 180-Gramm-Portion und Friweika Frische Kartoffelklöße für 57 Cent.

Instantklöße schmecken nicht so gut wie selbst gemachte Knödel

Für die Instantklöße muss man Pulver mit Wasser anrühren. Die Tester sind mit dem Geschmack weniger zufrieden. Die Knödel hinterlassen ein breiiges Mundgefühl und kommen nicht an selbst gemachte Klöße heran. Nur zwei von zehn Instantklößen schneiden sensorisch gut ab: die Maggi Kartoffelknödel aus dem Kochbeutel für 48 Cent und Aldi Süd Le Gusto Kartoffel-Knödel in Pulverform für 12 Cent. Die anderen Produkte sind zu vernachlässigen.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: Frische Klöße wie auch Instantklöße kommen nicht ohne Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel und Verdickungsmittel aus, damit der Kloß beim Kochen nicht zerfällt. Daneben werden Antioxidations- sowie Säuerungsmittel hinzugegeben, sodass sich die Knödel nicht grau verfärben. Wer darauf verzichten will, dem bleibt nichts anderes übrig als die Klöße selber zu machen. Immerhin zeigt der Test, dass sich das auch lohnt. Wem das trotzdem zu anstrengend ist, kann es auch mit Semmelknödel versuchen: Hier geht's zum Rezept.

Die gesamten Test finden Sie hier gegen Gebühr!


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