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Amerikanische Kinder probieren ... Ungewöhnliches japanisches Weihnachtsessen – und die Kinder flippen aus

Nicht die feine Art, aber das japanische Weihnachtsessen überzeugt die Kleinen
Nicht die feine Art, aber das japanische Weihnachtsessen überzeugt die Kleinen
© Screenshot Youtube/Watch Cut Video
Wenn es nach den Kindern gehen würde, würde das Weihnachtsessen vermutlich nur aus Süßigkeiten bestehen. Wie reagieren sie aber auf traditionelle Weihnachtsgerichte aus aller Welt? Das japanische kommt besonders gut an.

Über Manieren muss man bei diesem Video gar nicht sprechen, denn der Junge im Bild hat einen Totalausfall, als ihm das japanische Weihnachtsgericht aufgetischt wird: ein Eimer mit frittiertem Hühnchen von Kentucky Fried Chicken und ein sahniger Weihnachtskuchen mit Erdbeeren. Nicht nur die Manieren sind ungewöhnlich, sondern auch das japanische Weihnachtsessen. Traditionelle Speisen zu Weihnachten gibt es in Japan nicht. Japaner bestellen sich lieber Fast Food. Wegen aggressiver Werbung ist vor allem Hühnchen von Kentucky Fried Chicken beliebt. Bei diesem Weihnachtsessen sind sich die Kinder einig: "Das passiert wirklich!" und "Es ist ein brillantes Land" und "Japan fetzt".

Bei den anderen beiden Weihnachtsgerichten, die die Kinder probieren dürfen, herrscht Skepsis. Aus Neuseeland gibt es gegrilltes Lammfleisch sowie eine gegrillte Garnele, zum Nachtisch Pavlova -  eine gefüllte Torte aus Baisermasse. Dass in Neuseeland im Dezember Hochsommer ist, wissen die Kinder nicht. Auf die Frage, warum die Neuseeländer zu Weihnachten grillen, hat ein Kind folgende völlig richtige Antwort: "Um die Geburt Jesu zu feiern."

Japanisches Weihnachtsessen ist der Hit

In der Dominikanischen Republik wird Schweinebraten und Reis mit Kichererbsen und Kokosmilch zu Weihnachten gegessen. Das schmeckt den Kleinen nur bedingt. Das eine ist, dass die Kinder nicht wissen, was die Dominikanische Republik ist. Ein Kind versteht "the Donkeys and the Elephants", also die Esel und die Elefanten, was in den USA scherzhaft die Parteien der Demokraten und Republikaner bezeichnet. Der Junge beschreibt daher Donald Trump als Elefant und Hillary Clinton als Esel ganz richtig. Zum anderen ist der Reis mit Kokosmilch so scharf, dass die Kinder es nicht essen können.

Dann kommt der Höhepunkt des Videos: das japanische Weihnachtsessen. Die Kinder flippen vor Freude aus und erkennen sogleich, dass es sich um frittiertes Hühnchen der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken handelt. Ein anderer Junge macht sich aber eher Sorgen um seine Figur. "Mein Bauch ist ziemlich dick", sagt er und streckt ihn ungeniert in die Kamera. Er ist es auch, der beim Anblick der Hühnchen und der Erdbeer-Creme-Torte völlig die Fassung verliert – und mit beiden Händen den ganzen Kuchen versucht, in den Mund zu manövrieren.

dsw

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