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Geniales Rezept: Besser kann man Schaschlik nicht zubereiten

Es ist saftig, würzig und butterzart: Schaschlik aus Litauen ist unvergleichlich. Denn es beschränkt sich auf das Wesentliche: auf den Geschmack mit wenig Zutaten. 

Den Schweinenacken in Würfeln haben wir knapp 48 Stunden in Majonnaise, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen eingelegt.  

Den Schweinenacken in Würfeln haben wir knapp 48 Stunden in Majonnaise, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen eingelegt.  

Schaschlik bedeutet nichts anderes als ein gegrillter, meist marinierter Fleischspieß. Er ist ein traditioneller Imbiss in turksprachingen Ländern, in Russland, dem Kaukasus, in Teilen Südosteuropas wie Serbien und Ungarn, aber auch Litauen. Das Schaschlikrezept des kleinen baltischen Staates stammt vermutlich ursprünglich aus dem Kakausus.

Der Spieß besteht meist aus Schweinefleisch. Und zwar nur aus Schweinefleisch. Zutaten wie Paprika, Tomate oder andere Zutaten, die abwechselnd mit dem Fleisch auf den Spieß gesteckt werden, gibt es nicht. In Litauen schneidet man das Fleisch zunächst in großzügige Würfel, besonders gut geeignet ist durchwachsenes Fleisch, etwa vom Nacken. Das Fett schmilz beim Grillen und verleiht dem Fleisch eine besondere Note. Für mehrer Tage sollte das Fleisch, mindestens aber 24 Stunden mariniert werden. Das verleiht dem Schaschlik den besonderen Geschmack und macht es zarter. Ursprünglich verwendete man Holzspieße, heute auch gern Metallspieße, die über offenem Feuer oder heißer Glut gegrillt werden.

Wer keinen Holzkohlegrill besitzt, kann das Schaschlik auch auf einem Gasgrill zubereiten. Wir haben es probiert, das Ergebnis war köstlich. Das Fleisch wird vom Spieß ohne Sauce oder weitere Gewürze verzehrt. Die übliche Beilage ist Brot, die Litauer essen auch gern Reis dazu.

Rezept für Schaschlik

Zutaten für 2-3 Personen:

  • etwa 1 Kilo Schweinefleisch vom Nacken
  • 4 El Majonnaise oder alternativ Joghurt
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Essig
  • 1 EL getrocknete Kräuter (z.B. Thymian, Oregano)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schneiden Sie das Fleisch in große Würfel und geben Sie sie in einen großen Topf. Schneiden Sie Zwiebel in Ringe und die Knoblauchzehen in Scheiben. Vermengen Sie das Fleisch mit den restlichen Zutaten und stellen Sie den Topf zugedeckt für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.

Spießen Sie danach das Fleisch auf. Legen Sie die Zwiebeln beiseite. (Die können Sie später in Alufolie auf den Grill legen, schmeckt köstlich zum Fleisch).

Heizen Sie den Gas-Grill auf 200 Grad Celsius. Das Fleisch braucht bis zu 20 Minuten, dann ist es durch. Wenden Sie den Spieß mehrmals, damit jede Seite ordentlich gebräunt wird.

Zum Verzehr nehmen Sie das Fleisch vom Spieß. Dazu passt Reis und die gebratenen Zwiebeln. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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