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Probleme der Massentierhaltung lösen: Warum wir mehr vom Schwein essen sollten

Kein europäisches Land erzeugt mehr Schweinefleisch als wir. Aber was bedeutet es eigentlich, wenn ein Schnitzel im Kühlregal nur noch 1,99 Euro kostet? Da kann etwas nicht stimmen. Das ZDF hat sich diesen Sachverhalt genauer angesehen.

Die Deutschen verzehren rund 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf, die Hälfte davon ist Schweinefleisch. Dafür werden jährlich etwa 60 Millionen Schweine geschlachtet und fast sechs Millionen Tonnen Schweinefleisch produziert. Das sind enorme Zahlen. Zahlen, die auch zu Problemen führen können. Fleischkonsum ist eine Gewissensfrage für sich, die sich Verbraucher immer öfter stellen. Aber wie okay ist es eigentlich, ins Billigregal zu greifen?

Das ZDF hat sich diesen Fragen angenommen und in der Dokumentation "Die Schnitzel-Industrie" über die Schattenseite der Schweinezucht berichtet. Wer macht die billigen Schnitzel überhaupt möglich? Vor allem die Massentierhaltung, also die konventionelle Haltung. Hierbei befinden sich viele Tiere auf ganz engem Raum, die Schweine haben keinen Auslauf, kein Stroh und keine Beschäftigung. Eine Voraussetzung dafür, dass es Schnitzel für 1,99 Euro auf dem Markt gibt.

Am Ende hängt alles mit dem Geld zusammen. Hätten die Schweine mehr Platz, würden Mehrkosten beim Landwirt anfallen. Das bedeutet jeder Quadratmeter mehr fürs Tier, wäre weniger Geld für den Bauern - oder aber teureres Fleisch für den Verbraucher. Das gleiche finanzielle Problem stellt sich bei der Kastration der männlichen Ferkel dar. Damit sie nicht geschlechtsreif werden, wird ihnen der Hoden abgeschnitten. Das aber ohne Betäubung. Es gäbe auch andere Möglichkeiten, bei denen das Tier nicht leiden müsste. Beispielsweise durch eine Impfung. Dafür müsste der Landwirt aber bezahlen und auch der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.

Schweinezucht in Deutschland: Masse statt Klasse

Da stellt sich die Frage, ob es das für das Tierwohl nicht wert ist? Wie dem auch sei. Bis 2021 dürfen männliche Ferkel noch ohne Betäubung kastriert werden, erst danach ist der Vorgang verboten. In vielen anderen europäischen Ländern wie Belgien ist die Praktik schon längst nicht mehr erlaubt.

Die Schweinezucht in Deutschland ist auf Quantität getrimmt. Die Politik ist verantwortlich: Anstatt sich auf Qualität zu fokussieren und langfristig bessere Preise zu erzielen, wurde absolut auf Masse und auf den Weltmarkt gesetzt - und eben nicht auf lokale Märkte. Fleisch ist zur Massenware geworden.

Was kann man also tun? Das ZDF hat mit Experten Gespräche geführt, das Problem auf den Landwirt zu schieben, wäre zu einseitig. Auch die Politik und sogar der Verbraucher sind verantwortlich für die Massentierhaltung. Denn welcher Kunde hat sich je über zu günstige Lebensmittelpreise beschwert? Die Landwirte verdienen an den Schweinen kaum noch Geld, immer mehr schließen ihre Betriebe, weil der Preis für ein Kilo Schweinefleisch so gering ist. Dem Bauern bleiben tatsächlich davon nur knapp mehr als ein Euro.

Das Geschäft mit Deutschlands Schweinen ist komplex. Der Preisdruck ist ein Problem, aber auch unsere Essgewohnheiten. Wir essen nur wenige Teile vom Schwein, vieles wird als Abfall betrachtet und ist somit unverkäuflich auf dem deutschen Markt. Aber auch hier gibt es Veränderungen. Die "Nose-to-tail Bewegung" wirbt dafür, alle Teile vom Tier zu essen. Also von der Schnauze bis zum Schwanz, um so nachhaltiger Fleisch zu konsumieren. Würden wir mehr vom Schwein essen, wären viele Probleme der Massentierhaltung einfacher zu lösen. Das macht eine einfache Rechnung deutlich: Ein Schwein nährt etwa 200 Menschen, wollen wir aber nur die Premiumteile wie Filet essen, braucht es mehrere Schweine.

Die ganze Dokumentation können Sie hier in der ZDF-Mediathek sehen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(