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Entsetzen, Ekel und Erstaunen: Wenn amerikanische Kinder Schulessen aus anderen Ländern probieren

Schulessen in amerikanischen Kantinen ist meist einseitig: Burger, Pizza, Pommes frites. In anderen Ländern hingegen sieht das Mittagessen ganz anders aus. Ein Video zeigt, wie amerikanischen Kindern das Essen dieser Welt schmeckt.

Stäbchen fürs Schulessen? Wie kann man denn damit essen?

Stäbchen fürs Schulessen? Wie kann man denn damit essen?

Afghanistan, Schweden, Frankreich, Kuba, Japan, Kenia und Indien. Das sind nicht die typischen Länder, in deren kulinarischen Genuss amerikanische Kinder alltäglich kommen. Manche sogar fast nie. Im Gegenteil: Die meisten Kinder werden in Schulkantinen verköstigt. Dort gibt es meist Fast Food in Form von Burgern, Pizza, Pommes frites und zudem jede Menge Süßes. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Ein Youtube-Video zeigt nun amerikanische Kinder, die Schulessen genau aus obengenannten Ländern probieren. Den Anfang macht ein indisches Getränk namens "Chaas". Dieses Getränk basiert auf Joghurt und kommt bei den Kindern, sagen wir mal, wenig gut an. Ekel, Entsetzen und Würgereflexe provoziert das Getränk bei ihnen. Auch der Rest der indischen Küche ruft keine Begeisterung hervor: "Die Inder tun mir Leid", sagt ein Junge.

Das Schulessen aus anderen Ländern führt (fast) zu einem guten Fazit

Französisches Essen löst kräftiges Kopfschütteln aus, aber auch zu Begeisterung. Mit dem schwedischen Knäckebrot haben alle Kinder stark zu kämpfen. Kenianisches Essen führt dazu, dass sich ein Kind im Vorfeld entschuldigt: "Dieses Gericht sieht aus wie ein großer Haufen Aa, der von Mais umgeben ist." Japanisches Essen stellt die Kinder vor die größte Herausforderung: Wie geht das noch einmal, mit den Stäbchen? 

Afghanisches Mittagessen besteht aus einem Keks, der viel Energie gibt und ist mit umgerechnet 900 Kilokalorien keine leichte Mahlzeit. Die meisten Kinder hingegen könnten sich gut vorstellen, diesen Cookie jeden Tag zu essen. Ein Kind würde dafür sogar nach Afghanistan reisen, wie es selbst sagt. Und mehr noch: Eines der Kinder zieht als Fazit, dass es womöglich offener für die Küchen dieser Welt sein möchte. Nicht aber ohne zu betonen, dass es auf gar keinen Fall toleranter gegenüber der Küche seiner Mutter sein wird.