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Babys im Krankenhaus: "Sie konnten nicht mehr sitzen" – so gefährlich ist vegane Ernährung beim Stillen

Wie gefährlich vegane Ernährung sein kann, haben Mütter in Hamburg am eigenen Leib erleben müssen. Ein Oberarzt der Pädiatrie rät daher vehement von einer veganen Ernährung bei stillenden Müttern ab.

Vegan stillen

Vegane Mütter müssen beim Stillen auf ihre Vitaminversorgung achten - ansonsten könnte es katastrophale Auswirkungen für die Säuglinge haben

Sich vegan zu ernähren, ist heutzutage etwas ganz Normales. Früher wurden Veganer als Ökos und Alternative belächelt, jetzt hat sich eine ganze Industrie der veganen Ernährung verschrieben. Vom Hype über einen Trend zum Lifestyle - so sehen Veganer ihren Lebensstil eigentlich am liebsten. Und die Beweggründe sind sehr vielfältig: Viele verzichten aus moralischen und ethischen Gründen auf den Fleisch- und Tierproduktgenuss, andere aus gesundheitlichen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt jedoch davor, schon Kinder vegan zu ernähren: "Eine vegane Ernährung hält die DGE im gesamten Kindesalter für ungeeignet." Sie fürchten die Gefahr eines Nährstoffmangels, vor allem für Säuglinge und Kinder könne es zu einer unzureichenden Zufuhr mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2, Vitamin B12 und Vitamin D kommen. Die Liste ist lang und auch die der irreversiblen Störungen, die Mangelernährung hervorrufen könnte: Störungen der Blutbildung, Wachstumsverzögerung und neurologische Störungen.

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Säuglinge in einem katastrophalen Zustand

Wie das "Hamburger Abendblatt" am Wochenende berichtete, hat Dr. Gunter Burmester, Oberarzt in der Pädiatrie des Altonaer Kinderkrankenhauses, bereits Säuglinge im "katastrophalen Zustand" gesehen. Warum? Die Mütter ernähren sich vegan – und stillen ihre Babys. Das hat gefährliche Auswirkungen. Der Arzt erinnert sich im Gespräch mit dem "Abendblatt" an zwei kleine Patienten von veganen Müttern: "Sie konnten nicht mehr sitzen, sich nicht drehen, nicht trinken. Sie hatten Gewicht abgenommen, hatten eine Blutarmut und haben nicht mehr adäquat reagiert."

Den Grund dafür sieht Burmester im schweren Vitamin-B12-Mangel. "Die veganen Mütter dieser Kinder hatten durch noch bestehende eigene Reserven keine Mangelerscheinungen. Die Babys haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B12. Dieser wird durch die unzureichende Zufuhr über die eigene Ernährung der stillenden Mutter dann über die Muttermilch beim Säugling nicht gedeckt", sagt Burmester dem "Abendblatt". In diesem Fall müssen die Babys mit Vitamin-B12 behandelt werden. Die meisten erholen sich von dem Mangel wieder und holen Entwicklungsschritte auf. Es gibt aber Berichte von bleibenden Schäden beispielsweise in der Sprachentwicklung oder Feinmotorik. Der Zeitpunkt der Behandlung mit Vitamin-B12 ist entscheidend.

Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm warnt indes vor veganer Rohkost-Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit sowie in der Ernährung von Babys und Kleinkindern: "Zu groß ist das Risiko, dass sie bei ihrem stürmischen Wachstum zu wenig Eiweiß bekommen. Außerdem haben Kinder im Verhältnis zu ihrer Größe allgemein einen enormen Kalorien- und Nährstoffbedarf – aber eben noch kleine Zähne, einen kleinen Magen. Das ist mit Rohkost alleine nicht zu schaffen", sagt sie dem stern


Arzt rät: Kinder sollte man nicht vegan ernähren

Burmester rät von einer veganen Ernährung für Kinder ab und empfiehlt auch stillenden veganen Müttern auf eine ausreichende Vitaminversorgung zu achten. Die vegane Ernährung führe "häufig auch zu einem Eiweißmangel, der Untergewicht und Wachstumsstörungen zur Folge haben kann", sagt der Oberarzt der Pädiatrie.

ZDF-Fernsehmoderatorin Jasmin Hekmati, die vor einiger Zeit "Das vegane Familienkochbuch" veröffentlicht hat, sieht die Diskussion differenzierter. Sie ernährt ihre Kinder vegan. Das gehe aber nur, wenn man gut plant und sich gut informiert. Sie setze sich intensiv mit veganer Ernährung auseinander und gebe ihren Kindern Nahrungsergänzungsmittel, damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Der stern hat nachgefragt, ob man es eigentlich verantworten kann, seine Kinder vegan zu ernähren. Lesen Sie hier das Interview in voller Länge.

Eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Thema empfiehlt auch Burmester. Nur so könne man keinen Schaden davontragen, die fehlenden Substanzen sollte man in Form von Tabletten oder Supplementen zu sich nehmen. Ob vegan gesund sei, bezweifelt der Oberarzt der Pädiatrie im "Abendblatt". Eine Ernährung, bei der man fehlende Stoffe künstlich zuführen muss, könne nicht gesund sein.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.