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Rezepte zum Nachkochen: Zuverlässige Feiergrundlage? Probieren Sie den Knall!

Die fünfte Jahreszeit ist da, Zeit nach Köln und an den Rhein zu schauen, wo man jetzt kräftige Gerichte braucht und kennt.

Knall

Der Knall ist ein Gericht mit geriebenen Kartoffeln und einer ordentlichen Menge Speck

Ein rheinischer "Knall " ist eine Granate an Energie und dient als zuverlässige Feierunterlage. Aber auch auf eine salzig-süße Version aus der Haute-Savoie, den "Farcement" aus dem französischen Teil Savoyens, ist Verlass.

Rheinischer Knall-Kuchen

  • 2 kg Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 4 Eier
  • 1 EL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack
  • 200 g durchwachsenen Speck, in dünnen Scheiben

Außerdem: 1 hohe Auflaufform (ca. 20 cm weit oben, 10 cm weit unten sowie 10 cm hoch und glattwendig glasiert)

Zubereitung: 

Die Kartoffeln schälen, in eine Schüssel raffeln und die Masse anschließend in ein Leinentuch geben, den Inhalt über der Schüssel ausdrücken. Dabei setzt sich nach wenigen Minuten die Kartoffelstärke ab; das graubraune Kartoffelwasser von der weißen Stärke ab- und fortgießen.

Die Zwiebelwürfel zur Kartoffelmasse geben und mit ihrer Stärke, den Eiern, Salz und Pfeffer vermengen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Auflaufform mit Öl auspinseln und mit den Speckscheiben vom Zentrum der Schüssel aus nach außen hin und die Wand hoch auslegen. 2 Suppenkellen Kartoffelmasse  darauf geben und 4 Streifen Speck von außen nach innen klappen, dass sie die Kartoffeln teilbedecken. Darauf 2 weitere Kellen voll Kartoffelmasse geben und die nächsten 4 Streifen Speck von der Wand nach innen klappen. So weiterverfahren, bis die Schüssel gefüllt und aller Speck verbraucht ist.

Den Kartoffelknall in der mittleren Einschubleiste im Ofen 2 Stunden backen, dabei gegen Ende der Garzeit Alufolie einsetzen, sollte die Decke zu sehr bräunen. Den fertigen Kuchen stürzen, in Tortenstücke schneiden und mit grünem Salat oder mit selbst gemachtem Apfelmus servieren.

Tipp: Restliche Kuchenstücke im Kühlschrank aufbewahren und vor dem erneuten Servieren aufgeschnitten in einer Pfanne aufbraten.

Farcement – Kartoffelkuchen aus der Haute-Savoie

Zutaten:

  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g durchwachsener Speck, in Würfeln
  • 50 g Rosinen
  • 10 ganze Backpflaumen, ohne Stein, nicht kleinschneiden
  • 200 g Bacon, vom Metzger etwas dicker aufgeschnitten
  • Butter (zum Fetten)

Außerdem: 1 hohe Auflaufform (ca. 20 cm weit oben, 10 cm weit unten sowie 10 cm hoch und glattwandig glasiert)

Zubereitung: 

Die Kartoffeln schälen, fein in eine Schüssel reiben und die Masse anschließend in ein Leinentuch geben, gründlich ausdrücken den austretenden Saft in einer Schüssel auffangen. Dabei setzt sich binnen Minuten die Kartoffelstärke ab; das graubraune Kartoffelwasser von der weißen Stärke ab- und fortgießen.

Die Stärke zur Kartoffelmasse geben und mit Eiern, Salz, Pfeffer, Crème fraîche, Speckwürfeln, Rosinen und Backpflaumen vermengen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Form mit Butter fetten und mit den Baconscheiben vom Zentrum der Schüssel aus nach außen und die Wand hoch auslegen, sie dürfen gern über die Form herausragen. Die gesamte Masse in die Form geben und überhängende Bacon-Partien üner die Masse klappen..

Den Farcement in der mittleren Einschubleiste im Ofen 1,5 – 2 Stunden backen, dabei gegen Ende der Garzeit Alufolie einsetzen, damit die Decke nicht zu sehr bräunt. Den fertigen Kuchen stürzen, in Tortenstücke schneiden und mit grünem Salat servieren.

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