HOME

Tim Mälzers Lebensmittelcheck: Was wirklich schlank macht – es sind nicht die Diäten

In Deutschland gelten fast zwei Drittel der Männer und knapp die Hälfte der Frauen als übergewichtig. Wir werden immer dicker. Aber wie nimmt man eigentlich richtig ab?

Tim Mälzers Lebensmittelcheck

TV-Koch Tim Mälzer geht der Frage auf den Grund, was wirklich schlank macht

TV-Koch Tim Mälzer ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit seinem Body-Mass-Index (kurz: BMI), der sich aus Gewicht geteilt durch Körpergröße mal Körpergröße berechnet, fettleibig. Diätkochbücher gibt es Hunderte. Tim Mälzer weiß genau, was gesund ist, aber er bezeichnet sich selbst als Genussmensch. Im letzten Jahrzehnt hat der TV-Koch 15 Kilo zugelegt - und gehalten. Gibt es die perfekte Ernährung für ihn? Das hinterfragt Mälzer im Lebensmittelcheck, (der am Montagabend in einer Wiederholung im ARD lief) – und was kann man eigentlich tun, wenn man abnehmen will?

Diäten gibt es unzählige – Low Carb, Trennkost, Weight Watchers, Mono-Diäten oder Formula-Diäten. Experten sagen, dass Diäten nur funktionieren, wenn man sie dauerhaft durchhält. Fällt man wieder in normale Essgewohnheiten zurück, reguliert sich auch wieder das Gewicht. Es entsteht der sogenannte Jo-Jo-Effekt, manchmal nimmt man sogar so stark zu, dass man schwerer ist als vor der Diät.

Tim Mälzer weiß: Am besten ist es, Muskeln aufzubauen

Es gilt aber: Muskeln killen Körperfett. Wer wirklich schlank werden möchte, sollte Muskulatur aufbauen. Beim Kalorienverbrennen macht es übrigens kaum einen Unterschied, ob man 30 Minuten läuft, joggt oder schwimmt. Es geht um die Bewegung an sich. 

Wenig Kohlenhydrate: Sechs großartige Rezepte für die schlanke Figur
Köstliches Omelett

Sie schlemmen gern - bereits schon morgens? Dann ist dieses würzige Masala-Omelett aus der aktuellen BRIGITTE-Diät für Sie perfekt. Hier geht's zum Rezept!

BMI ist der falsche Ansatz

Zum Abnehmen oder als ausschlaggebendes Element beim Gewichtsverlust ist der Body-Mass-Index eigentlich der falsche Ansatz. Denn der berücksichtigt weder Fett noch Muskelmasse. Normalgewicht ist also relativ. TV-Koch Tim Mälzer hat einen BMI von 31 und gilt damit als übergewichtig. Im ärztlichen Gesundheitscheck kommt Mälzer hinsichtlich der Muskelmasse positiv weg, nur bei seinem Fettanteil um die 31 Prozent empfiehlt der Arzt eine leichte Ernährungsumstellung. Beispielsweise nachts den Fleischsalat oder eine Einheit alkoholisches Getränk am Tag weglassen. Zusätzlich sollte sich Tim Mälzer sportlich regelmäßig bewegen. Eine Empfehlung, die jeder im Alltag gut umsetzen könnte.

Sind Abnehmpräparate die Lösung?

Von Abnehmpillen oder Formula-Drinks wie Almased raten Experten vehement ab. Sie können zwar eine Ernährungsumstellung unterstützen, sie sind aber nichts für eine dauerhafte Einnahme oder den dauerhaften Gewichtsverlust, weil es dann zu Nährstoffproblemen kommen könnte. Ohne Ernährungsumstellung oder klare Kalorienreduktion sind die Abnehmpräparate auch unwirksam. Das bestätigt der Experte im ARD-Lebensmittelcheck.

Deshalb kann man sich an folgende Faustregeln orientieren:

  • Diäten bringen kaum etwas, es sei denn, man stellt seine Ernährung bis an sein Lebensende um.
  • Crash-Diäten führen zum Jojo-Effekt.
  • Der BMI ist kein geeigneter Maßstab, besser Muskelmasse, Fettanteil und Grundumsatz bestimmen lassen.
  • Diätpillen helfen nicht beim Abnehmen.
  • Bewegung ist entscheidend.

Für Tim Mälzer gilt: Solang er sich gut fühlt, und ihm kein Arzt Fettleibigkeit attestiert, muss er nicht abnehmen. Die perfekte Diät gibt es für den TV-Koch nicht, wenn er wirklich Gewicht verlieren möchte, gibt es nur die eine Wahrheit: Er muss seine Ernährung langfristig umstellen.

Sehen Sie hier die Sendung in der ARD-Mediathek

Gaumenschmaus ohne viele Kohlenhydrate: Mit dieser leckeren Low-Carb-Pizza brechen Sie garantiert keine guten Vorsätze

                                               


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.