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Comeback als Trendgetränk: So bereiten Sie perfekten Filterkaffee zu – in vier Schritten

Der gute, alte Filterkaffee ist wieder im Trend. Am einfachsten gelingt er ganz klassisch – per Hand. Wer diese vier Tipps berücksichtigt, holt geschmacklich alles aus den Bohnen.

Kaffeepulver: Eine Tasse Kaffee und Kaffeebohnen auf einem Tisch

Das Kaffeepulver

Kaffeepulver verliert schnell an Geschmack. Die Bohnen sollten idealerweise erst kurz vor dem Aufbrühen gemahlen werden  - mit einem feinen bis mittleren Mahlgrad. Wer regelmäßig größere Mengen zubereitet, lässt die Bohnen nach dem Kauf beim Barista verarbeiten. Wer nur gelegentlich Kaffee trinkt, kauft ganze Bohnen und mahlt ihn portionsweise bei sich zuhause. Gute elektrische Kaffeemühlen von Markenherstellern gibt es bereits ab 20 Euro.

Getty Images

Zugegeben: Filterkaffee blickt auf keine besonders rühmliche Vergangenheit zurück. Zu Großmutters Zeiten wurde er in dampfenden und röchelnden Kaffeemaschinen zubereitet, war dünn und wurde meist stundenlang warmgehalten, so dass er mit der Zeit sauer oder bitter schmeckte.

Ein guter Filterkaffee ist echte Handarbeit

Dennoch feiert der "Kaffeekränzchen-Kaffee" von einst ein Comeback. Und das zu Recht: Filterkaffee ist nicht nur ressourcenschonender als portionierter Kaffee in Alu-Kapseln. Er schmeckt obendrein auch noch richtig gut, wenn er aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet und von Hand gebrüht wird. 

Filterkaffee kommt ohne viel Chichi aus, er ist ehrlich, stark und wird am besten schwarz getrunken. Dazu enthält er von allen Kaffeevarianten am meisten Koffein: Ein Espresso enthält knapp 80 Milligramm des Wachmachers - eine Tasse Filterkaffee dagegen rund 90 Milligramm. Wie er am besten gelingt, zeigt unsere Fotostrecke.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern / Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa)

ikr
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