Fußball-Bundesliga Neuzugang Gruda Startelf-Kandidat bei RB Leipzig

Neuzugang Brajan Gruda von RB Leipzig könnte in Köln von Beginn an auflaufen. Foto: Jan Woitas/dpa
Neuzugang Brajan Gruda von RB Leipzig könnte in Köln von Beginn an auflaufen. Foto
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Nach zuletzt unbefriedigenden Ergebnisse ist eine Rotation in der Anfangsformation in Köln denkbar. Der Neuzugang aus England käme dafür infrage.

Neuzugang Brajan Gruda könnte beim kriselnden Fußball-Bundesligisten RB Leipzig bereits am Sonntag (15.30/Dazn) beim 1. FC Köln sein Startelf-Debüt geben. Trainer Ole Werner jedenfalls schwärmt vom 21-Jährigen. "Brajan ist fit, steht komplett im Saft und ist somit für alle Planungen eine Option", sagte Werner.

Gruda besticht durch Spielwitz und Schlitzohrigkeit

Gruda, der für ein halbes Jahr aus der englischen Premier League von Brighton ausgeliehen wurde, sei ein Spieler, der der Mannschaft noch Qualität hinzufügen könne. "Er hat Spielwitz, eine gute Aggressivität, bringt eine gewisse Schlitzohrigkeit auf den Platz. Er passt genau zu dem, was wir gesucht haben", betonte der RB-Trainer. Ob er von Beginn an auflaufen wird, sei eine Überlegung taktischer Natur, sagte Werner und sieht ihn vor allem auf der Achter- oder Zehnerposition. "Er kann aber auch auf den Flügeln agieren", betonte der Coach.

Das Köln-Spiel sei nach den jüngsten unbefriedigenden Ergebnissen sehr wichtig. "Es ist für uns als Mannschaft die Aufgabe, viele Dinge besser zu lösen als in den vergangenen Spielen. Wir müssen in den mannschaftlichen Abläufen wieder zu einer anderen Klarheit finden, die Fehlerquote mit Ball verringern und den Gegner damit vor Probleme stellen und nicht ins Spiel zurückzuholen", sagte Werner.

Werner gesteht jungen Spielern Leistungsschwankungen zu

Eine Systemumstellung werde bei Negativerlebnissen immer hinterfragt, sei aber nicht unbedingt zielführend. "Man muss die Überzeugung haben, dass man dadurch auch wirklich besser wird, die Stärken seiner Spieler besser einsetzen kann. Für ein Spiel kann das mal Sinn ergeben. Aber grundsätzlich stellst du eine Mannschaft zusammen nach gewissen Positionsprofilen und versuchst, sie in einer bestimmten Spielweise weiterzuentwickeln", sagte Werner. Er betonte, dass es bei so jungen Spielern, die zum Teil die erste Saison auf einem Top-5-Ligen-Niveau agieren, zu Leistungsschwankungen kommen kann.

dpa