3. Fußball-Liga
Tarnat bleibt Sportchef in Aue - Ziffert als Scout zurück

Die Zukunft von Michael Tarnat, Sport-Geschäftsführer von Erzgebirge Aue, ist geklärt. (Archivbild) Foto: Matthias Koch/dpa
Die Zukunft von Michael Tarnat, Sport-Geschäftsführer von Erzgebirge Aue, ist geklärt. (Archivbild) Foto
© Matthias Koch/dpa
Michael Tarnat bleibt Sportchef in Aue und soll den Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Unterstützung erhält er vom neuen Chefscout Steffen Ziffert.

Michael Tarnat bleibt Sport-Geschäftsführer des abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten FC Erzgebirge Aue. Der sächsische Club teilte mit, dass der 56-Jährige federführend die Verantwortung für den kommenden Kader trage. Dabei werde sich Tarnat eng mit Sportvorstand Jens Haustein sowie dem neuen Chefscout Steffen Ziffert abstimmen.

Aktuell befinde sich der Club in "Gesprächen mit Spielern der aktuellen Mannschaft, um frühzeitig Planungssicherheit zu gewährleisten", hieß es in einer Mitteilung. "Im Fokus steht dabei eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und entwicklungsfähigen Talenten, so dass der Kader sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga wettbewerbsfähig aufgestellt ist."

Dabrowski in der Liga noch sieglos

Ziffert tritt als Chefscout die Nachfolge von Mirko Reichel an, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter ausüben kann. Ziffert war von 2012 bis 2016 bereits in verschiedenen Positionen beim FCE tätig, unter anderem als Sportdirektor. Im vergangenen Dezember war der 61-Jährige als Berater zurückgekehrt.

Tarnat wurde erst am 1. Januar in Aue eingestellt, sah sich aber bereits einiger Kritik ausgesetzt, da die sportliche Wende ausblieb. Der ehemalige Nationalspieler und Champions-League-Sieger, der auf Matthias Heidrich folgte, hatte mit der Wahl des aktuellen Trainers Christoph Dabrowski kein glückliches Händchen. Unter dem 47-Jährigen gewann Aue in der 3. Liga noch kein Spiel. Immerhin zog man ins Halbfinale des Sachsenpokals ein.

Acht Spiele vor Saisonschluss haben die Auer neun Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Der Gang in die Regionalliga ist kaum noch abzuwenden. Am Samstag (14.00 Uhr/MagentaSport) empfängt der Club die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim. Der Aufsteiger befindet sich nach einem starken Start mittlerweile ebenfalls im Abstiegskampf.

dpa

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