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Entwarnung: Ebola-Verdacht in Hamburg bestätigt sich nicht

Mit Beschwerden wie Fieber und Erbrechen war der Mann aus Sierra Leone am Samstag ins Krankenhaus gebracht worden - Verdacht auf Ebola. Nach einer Nacht auf der Isolationsstation kam die Entwarnung.

Der Ebola-Verdacht bei einem Mann aus Sierra Leone hat sich nach Angaben des Hamburger Uniklinikums Eppendorf nicht bestätigt. "Der Mann befindet sich seit 07.10 Uhr nicht mehr auf der Isolationsstation", sagte ein Sprecher.

Der Afrikaner hatte laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung am Samstagnachmittag über Fieber und Erbrechen geklagt und war mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Von dort war der 28-Jährige am späten Abend mit einem Infektionsrettungswagen in das Uniklinikum verlegt worden. Es sei unklar gewesen, ob der Mann aus Freetown mit Ebola-Patienten in Kontakt gekommen sei. Das Wohnheim des Mannes - eine Unterkunft vorwiegend für Wohnungslose in Hummelsbüttel - war abgesperrt worden.

Seit Ausbruch der aktuellen Ebola-Epidemie in Westafrika ist das Virus in Deutschland bisher nicht festgestellt worden.

kgi/DPA / DPA

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