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Ernährung: Gibt es guten und bösen Zucker?

Fructose, Glukose - und dann gibt es ja auch noch Honig: Zucker hat viele Namen. Er ist Top-Dickmacher unserer Zeit. Aber gibt es Unterschiede, also weniger schlimme Zucker? Und: Wie schafft man es, Zucker zu reduzieren?

Zucker

Jeder Deutsche isst pro Jahr rund 35 Kilogramm Zucker.

Getty Images

Die Verbraucherzentrale in Hamburg wollte es wissen: Was nervt Verbraucher? Die Antworten zeigen, dass man im Norden keine Lust mehr hat auf unnötige Verpackungen. Aber auch Zucker steht bei den Verbrauchern der Hansestadt nicht hoch im Kurs. Fast zwei Drittel, die bei der Umfrage mitgemacht haben, gaben an, dass sie gerne weniger Zucker essen würden. Und sie wünschen sich bessere Inhaltsangaben auf den Verpackungen, um Zucker schneller zu entdecken.

Rund 35 Kilogramm Zucker essen die Deutschen pro Jahr und Kopf. Deutlich mehr, als internationale Ernährungsexperten empfehlen. Die Auswirkungen für die Gesellschaft: Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und natürlich Karies

Versteckte Süße: Bis zu 29 Gramm pro Mahlzeit: Wer diese Lebensmittel isst, nascht Zucker
Ravioli aus der Dose  Wenn es mal schnell gehen muss, sind Ravioli aus der Dose ein beliebter Snack. Dass sie nicht zwingend gesund sind, ist wenig überraschend. Dass in einer Portion (400 Gramm) rund zwölf Gramm Zucker stecken, dagegen schon.

Ravioli aus der Dose

Wenn es mal schnell gehen muss, sind Ravioli aus der Dose ein beliebter Snack. Dass sie nicht zwingend gesund sind, ist wenig überraschend. Dass in einer Portion (400 Gramm) rund zwölf Gramm Zucker stecken, dagegen schon.

Fructose, Glucose, Honig - Zucker hat viele Namen

Eines der großen Probleme im Umgang mit Zucker sind die sich hartnäckig haltenden Mythen. Mal soll Fructose weniger ungesund sein als Glucose, mal ist Honig der vermeintlich bessere Zucker. Leider ist das alles falsch. Die Forschung bündelt inzwischen unter dem Begriff "freier Zucker" alle Zuckerarten, die Speisen und Getränken zugesetzt werden. Häufig ist das den Verbrauchern gar nicht so klar - in 100 Gramm Ketchup stecken rund 22 Gramm Zucker. Ein weiteres Problem mit diesen zugesetzten Zuckern ist die schwierige Dosierbarkeit. So trinkt man ganz einfach eine Dose Limonade - aber vier Äpfel würde niemand essen, weil die Obstfasern sehr satt machen, beschreibt die "BBC" das Problem der "freien Zucker".

Der Irrglaube, dass Fructose besser sei als Glucose, ist falsch. Beide gehören der Gruppe der Monosaccharide, der Einfachzucker, an. Umgangssprachlich wird Glucose als Traubenzucker, Fructose als Fruchtzucker bezeichnet. Früher glaubte man, dass Fructose besser für Diabetiker sei, weil dort - im Gegensatz zur Glucose - kein Insulin ausgeschüttet wird. Inzwischen haben Experten Hinweise darauf, dass Fruchtzucker bevorzugt als Bauchfett eingelagert wird, vor allem als Leberfett oder viszeralem Bauchfett.

Auch bei den Ernährungshinweisen hat man inzwischen nachgebessert: Aus den fünf Portionen Obst und Gemüse sind inzwischen höchstens zwei Portionen Obst geworden - den größeren Teil pflanzlicher Ernährung soll Gemüse ausmachen. Denn auch Fruchtzucker aus Obst ist eben Zucker. Ebenso ist auch Honig Zucker, also besteht aus energiedichten Kohlenhydraten. Kurz gesagt: Zugesetzter Zucker ist für die Ernährung unnötig. Alles, was wir an Süße zusätzlich essen oder trinken, sollte daher in Maßen geschehen.

Zucker gibt schnell Energie

Zucker im Alltag weniger zu konsumieren, ist nicht leicht. Denn wir haben schon früh gelernt, dass Zucker Genuss mit sich bringt. Einfache Zucker gelangen schnell in unseren Blutkreislauf und sorgen für kurzweilige Energieschübe. Das Resultat: Der Körper fordert mehr Zucker - ein Teufelskreis.

Wer weniger Zucker zu sich nehmen möchte, sollte an Gewohnheiten arbeiten: Statt Schokolade auf dem Sofa zu essen, stellen Sie eine kleine Schüssel mit Mandeln und Nüssen auf den Tisch. Oder greifen sie zu einem kleineren Stück sehr dunkler Schokolade. 

Versteckte Zucker in Soßen und Salaten

Die größte Hürde für Verbraucher sind meist nicht zuckrige Limos oder das Eis - denn dass darin Zucker enthalten ist, wissen wir schließlich. Problematischer wird es bei verarbeiteten Lebensmitteln, bei denen nicht mal ein Blick auf die Zutatenliste klar macht, dass es sich um eine Zuckerbombe handelt. 

Neben Ketchup steckt besonders viel Zucker auch in löslichem Cappuccino, Cornflakes, Ananas aus der Dose, Tomatensauce und sogar Heringssalat. Wer genau wissen will, wie viel Zucker in einem Lebensmittel verarbeitet wurde, sollte die Inhaltsstoffe genau kontrollieren. Die Verbraucherzentrale hat eine Liste der gängigen Zucker und zuckerreichen Zutaten zusammengetragen:

  • Saccharose
  • Dextrose
  • Raffinose
  • Glukose
  • Fructosesirup oder Fructose-Glucose-Sirup
  • Glucosesirup, Glucose-Fructose-Sirup oder Stärkesirup
  • Karamellsirup
  • Laktose
  • Maltose oder Malzextrakt
  • Maltodextrin, Dextrin oder Weizendextrin
  • Süßmolkenpulver
  • Gerstenmalz/Gerstenmalzextrakt
Schönheitsrezept als Geschäftsidee: 70-Jährige lebt ohne Zucker - und sieht umwerfend aus
kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(