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Soziale Medien: So will Facebook Fake-News von Impfgegnern zukünftig bekämpfen

Bei Facebook werden viele Falschinformationen zum Thema Impfen verbreitet. Der Konzern will diese jetzt schwerer zugänglich machen.

Thema Fake-News: Eine Spritze wird in einen Arm gestochen

Falschinformationen, sogenannte Fake-News, von Impfgegnern bekämpfen: Facebook will dazu mehrere Maßnahmen umsetzen

DPA

Impfungen seien nicht wirksam, machten krank oder seien heutzutage gar überflüssig. Solche und viele andere Falschinformationen verbreiten sich im Internet rasend schnell. Vor allem über soziale Medien wie Facebook und Co. werden solche Fake-News-Artikel geteilt. Der Internet-Konzern will das jetzt eindämmen.

In einer Mitteilung gab Facebook bekannt, dass man mehrere Maßnahmen treffen werde, um Impfgegnern weniger Plattform zu bieten. Dazu gehören unter anderem, dass Gruppen und öffentliche Facebook-Seiten der Impfgegner nicht mehr vorgeschlagen und Anzeigen mit Falschinformationen abgelehnt werden. Auch sollen korrigierende Informationen zum Thema Impfen angeboten werden, falls User doch mit Fake-News-Artikeln dazu in Berührung kommen.

Fake-News-Bekämpfung allenthalben 

Facebook will sich dabei am Vorgehen der Weltgesundheitsorganisation WHO und den "US Centers for Disease Control and Prevention" orientieren, um Falschinformationen zu erkennen und besser zu bekämpfen. Inhalte von Impfgegnern sollen aber nicht gelöscht werden, wie die "New York Times" dazu berichtete. Daher könnten Facebook-User, die beispielsweise bereits in Impfgegner-Gruppen Mitglied sind, weiterhin Inhalte mit potenziellen Fake-News lesen.

Zuvor trafen bereits YouTube und"Pinterest ähnliche Maßnahmen. Auch Instagram hat sich dieses Themas in seinen Nutzerbedingungen bereits angenommen.

Quellen: Facebook, "New York Times", Robert Koch Institut

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rw

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