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Reisewarnung Wien, Amsterdam und Co.: Diese beliebten Reiseziele wurden zu Risikogebieten erklärt

Diese beliebten Reiseziele wurden zu Corona-Risikogebieten erklärt
Wien von oben. Seit Mittwochabend gilt die österreichische Hauptstadt als Corona-Risikogebiet. 
© CHUNYIP WONG / Getty Images
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Auswahl der europäischen Corona-Risikogebiete erweitert. Jetzt fallen auch beliebte Urlaubsziele wie Wien, Budapest oder Amsterdam unter das Register. Welche Regionen noch betroffen sind, lesen Sie hier. 

Aufgrund der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung neben der österreichischen Hauptstadt Wien etliche weitere Regionen in mehreren europäischen Ländern zum Risikogebiet erklärt – und entsprechende Reisewarnungen ausgesprochen. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, auf der diese Gebiete als Risikogebiete aufgeführt sind. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Die Warnung des Auswärtigen Amtes vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" dorthin folgt in der Regel nach kurzer Zeit. 

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Für deutsche Urlauber bedeutet die Rückkehr aus einem Risikogebiet einen Corona-Pflichttest und gegebenenfalls auch Quarantäne, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Diese Regionen sind nun Corona-Risikogebiete

Eine Reisewarnung ist zwar kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen für Pauschalreisen kostenlos zu stornieren. Im einzelnen gelten folgende neuen Reisewarnungen:

ÖSTERREICH: Die Bundesregierung hat Österreichs Hauptstadt und das Bundesland Wien am Mittwochabend zum Risikogebiet erklärt.

FRANKREICH: Die Reisewarnung wurde auf die Region Hauts-de-France ganz im Norden der französischen Republik sowie auf das Überseegebiet La Réunion ausgedehnt. Als Risikogebiete galten zuvor bereits die Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, die Mittelmeerinsel Korsika sowie weitere Überseegebiete. 

NIEDERLANDE: Reisewarnung für die Provinzen Nord- und Südholland, in denen auch die Hauptstadt Amsterdam liegt.

SCHWEIZ: Ausweitung der Reisewarnung auf den Kanton Freiburg. Zuvor galt das bereits für die Kantone Genf und Waadt.

KROATIEN: Ausweitung der Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, nachdem bereits fünf weitere Regionen als Risikogebiete galten.

TSCHECHIEN: Eine Reisewarnung gilt nun auch für die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt Prag, die bereits seit rund einer Woche als Risikogebiet gilt.

UNGARN: Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest.  

RUMÄNIEN: Auch für weitere Regionen in dem südosteuropäischen Land wurden Reisewarnungen ausgesprochen, zudem die Warnungen vor Reisen in zwei Regionen aufgehoben.

Sehen Sie im Video: EU-Ratspräsidentin Ursula von der Leyen hielt gestern ihre erste Rede zur Lage der Europäischen Union. Darin spielte auch der zukünftige Umgang mit der Corona-Pandemie eine entscheidende Rolle. 

sve DPA AFP

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