Deutscher Fernsehpreis
Diese Jury entscheidet über die Preisvergabe

Am 8. und 9. September wird an einem neuen Ort der Deutsche Fernsehpreis verliehen.
Am 8. und 9. September wird an einem neuen Ort der Deutsche Fernsehpreis verliehen.
© imago/Panama Pictures / Christoph Hardt

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Stephan Lamby leitet 2026 erstmals die Jury des Deutschen Fernsehpreises. Die Verleihung steigt am 8. und 9. September in Köln.

Der Deutsche Fernsehpreis bekommt einen neuen Jury-Vorsitzenden: Der Journalist und Produzent Stephan Lamby (66) übernimmt den Posten erstmals. Das geht aus einer Mitteilung der Veranstalter hervor. Er folgt auf Wolf Bauer (76), der die unabhängige Fachjury von 2019 bis 2025 angeführt hatte. Die Preisverleihung findet am 8. und 9. September in Köln statt.

Lambys Anspruch klingt durch, wenn er die eigene Aufgabe beschreibt. Es gehe gerade in diesem Jahr um mehr als die Bewertung von Kreativität und Erfolg, lässt er sich zitieren: "Mehr denn je geht es um inhaltliche Relevanz, um die Darstellung und Analyse der bedeutenden Themen unserer Gegenwart." Das Fernsehen habe als Leitmedium eine doppelte Rolle - Information und Einordnung auf der einen Seite, Unterhaltung auf der anderen. Aus diesem Spektrum die herausragenden Leistungen für rund 30 Kategorien zu finden, sei "eine anspruchsvolle Aufgabe".

Beobachtungszeitraum bis Sommer 2026

Die Fachjury tagt bereits seit Jahresbeginn. In den Blick nimmt sie Produktionen vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2026 - also Beiträge aus TV und Streaming, die in diesem Zwölf-Monats-Fenster zu sehen waren. Über Nominierungen und Preisvergabe entscheidet das Gremium eigenständig.

An Lambys Seite sitzen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Ecken der Branche: unter anderem Produzent Meikel Giersemehl (MoveMe), Maria Gresz ("SPIEGEL TV Magazin"), Daniel Guhl (MagentaTV+) und Florian Hellenkamp, der bei RTL, RTL+ und VOX die strategische Programmplanung verantwortet. Hinzu kommen Hanna Huge (Serienjunkies.de), Moderatorin Laura Karasek, DWDL-Journalist Alexander Krei, Produzentin Ulrike Leibfried (Area 46), ZDF-Bereichsleiterin Natalie Müller-Elmau, Schauspielerin Valerie Niehaus, WDR-Journalistin Isabel Schayani, Bernhard Sonnleitner (Seven.One) und Autor David Ungureit.

Zwei Abende, ein neuer Veranstaltungsort

Auch der Ablauf der Verleihung bleibt zweigeteilt - mit einer Premiere beim Veranstaltungsort. Am 8. September stehen in der Kölner Flora bei der "Nacht der Kreativen" zunächst die kreativen Gewerke im Mittelpunkt. Einen Tag später folgt die große TV-Gala mit den Werkkategorien und dem Ehrenpreis der Stifter. Sie wechselt erstmals ins Kölner Confex-Center. Turnusgemäß überträgt RTL den Galaabend in der Primetime.

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