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Christos "The Mastaba": London hat jetzt eine Pyramide aus 7506 bunten Ölfässern

Schon vor mehr als 40 Jahren arbeitete Christo an "The Mastaba". Jetzt hat sich der weltberühmte Künstler mit seinem ersten großen Außenprojekt einen Traum erfüllt - mitten im Londoner Hyde Park.

Christos "The Mastaba" im Londoner Hyde Park

Christo vor seiner Skulptur "The Mastaba". Mit seiner verstorbenen Frau Jeanne-Claude hatte er die Arbeit aus mehr als 7500 gestapelten Ölfässern konzipiert.

Picture Alliance

Schwimmer, Schwäne, Enten und Tretboote kommen dem neuen Mammut-Projekt von Christo, mitten im Wasser im Londoner Hyde Park, am nächsten. Aber die "London Mastaba" - eine gigantische Skulptur aus 7506 bunt bemalten, liegend gestapelten Ölfässern - ist auch sonst nicht zu übersehen.

20 Meter hoch ragt das Kunstwerk - in Form einer Pyramide mit abgeschnittener Spitze - aus dem Wasser hervor. Der trapezförmige Koloss auf der schwimmenden Plattform bleibt dort bis zum 23. September verankert. Er dürfte zur Attraktion des Sommers werden.

Christo: "Alle Interpretationen sind erlaubt"

"Dies ist ein ganz besonderer Sommertag", sagte der 83 Jahre alte Künstler am Montag vor seinem in der Sonne schimmernden Projekt. "Alle Interpretationen sind erlaubt, denn alle regen zum Nachdenken an - und das Denken macht uns zu Menschen."

"The Mastaba by Christo" in London

Selfietauglich ist "The Mastaba by Christo" allemal

Picture Alliance

Während die Fässer auf den Schrägseiten der "Mastaba" rot-weiß bemalt sind, dominieren auf den geraden Außenseiten Dunkelrot, Blau und Lila. "Ich wähle die Farben so, dass sie sich an sonnigen und regnerischen Tagen in die Landschaft und Vegetation einfügen", sagte Christo. Bei seiner den Naturelementen ausgesetzten Kunst gehe es um die "reale Welt - um Schönheit im weiteren Sinn, nicht Schönheit um der Schönheit willen."

"The Mastaba" ist ein lebenslanges Projekt

Mit dem Londoner Projekt erfüllt sich für Christo ein Traum. Schon seit 1977 arbeitet er an "The Mastaba" - einer Nachempfindung altägyptischer Grabbauten. Versuche in Texas, den Niederlanden und den USA schlugen fehl. Auch das 500 Tonnen schwere Londoner Projekt, mit einer Dimension von 30 Metern Breite und 40 Metern Länge, gilt als Vorläufer eines noch viel ehrgeizigeren Plans.

Noch gemeinsam mit seiner 2009 gestorbenen Frau Jeanne-Claude hatte Christo Ende der 1970er Jahre eine "Mastaba" für die Wüste Abu Dhabis konzipiert, die aus 410.000 bunten Ölfässern bestehen soll. Es wäre mit einer Höhe von 150 Metern und 300 Metern Länge die größte Skulptur der Welt. An dem Plan hält Christo fest. Das "lebenslange Projekt" sei in Arbeit, sagte ein Sprecher des Künstlers.

Begleitende Ausstellung "Christo und Jeanne-Claude"

Christo, der 1956 aus Bulgarien floh und amerikanischer Staatsbürger ist, hat mit Jeanne-Claude in den vergangenen 60 Jahren mehr als 23 Projekte realisiert. Dazu gehören die "Mauer aus Ölfässern - Eiserner Vorhang" in Paris 1962, eine Reaktion auf den Bau der Berliner Mauer, die Verhüllung des Berliner Reichstags und der Pont Neuf in Paris, die "Floating Piers" auf dem Iseosee in Italien sowie zahlreiche Projekte in Japan und den USA.

Wie alle seine bisherigen Werke ist auch das Londoner Projekt eigenfinanziert und nach streng ökologischen Gesichtspunkten entstanden. Es bedeckt rund ein Prozent der Oberfläche des elf Hektar großen, schlangenförmigen Sees. Die Fässer werden wiederverwendet. "Das Werk gehört allen, bis es wieder weg ist. Keine Tickets, keine Reservierungen, keine Besitzer", hieß es in einer Presseerklärung.

Das auf drei Millionen Pfund (3,4 Millionen Euro) bezifferte Werk wird von einer Ausstellung über die Arbeit mit Fässern von Christo und Jeanne-Claude seit 1958 begleitet. "Christo und Jeanne-Claude" ist bis zum 9. September in der nahe gelegenen Serpentine Gallery zu sehen.

sve / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(