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62. Emmy-Verleihungen Bryan Cranston - mit Meth zum TV-Oscar


Beim Drama wenig Neues: Zum dritten Mal in Folge wurde Als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Drama wurde Bryan Cranston für seine Rolle als Chemielehrer und Meth-Dealer in "Breaking Bad" ausgezeichnet - es ist sein dritter Emmy in Folge.

Bei den 62. Emmy-Verleihungen in Los Angeles haben die US-Fernsehserien "Mad Men" und "Modern Family" die Hauptpreise abgeräumt. "Mad Men" wurde bei der Zeremonie am Sonntag zum dritten Mal in Folge als beste Drama-Serie ausgezeichnet. In der Kategorie Comedy ging der begehrte Fernsehpreis an "Modern Family". Darsteller Eric Stonestreet und die Drehbuch-Schreiber der neuen Sitcom erhielten ebenfalls eine Trophäe. "Wir sind so dankbar, so begeistert, dass sich Familien gemeinsam unsere Fernsehshow ansehen," sagte "Modern Family"-Produktionsleiter Steven Levitan.

Als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Drama wurde Bryan Cranston für seine Rolle als Chemielehrer und Meth-Dealer in "Breaking Bad" ausgezeichnet - es ist sein dritter Emmy in Folge. Der Preis für die beste weibliche Hauptrolle ging an Kyra Sedgwick für ihre Darstellung der Polizistin Brenda Leigh Johnson in "The Closer".

In der Kategorie Comedy gingen die Hauptdarsteller-Emmys an Edie Falco ("Nurse Jackie") und Jim Parsons "The Big Bang Theory". Zum besten Reality-Programm wurde "Top Chef" gekürt - damit war der sieben Jahre währende Siegeszug von "The Amazing Race" beendet.

Wie schon im vergangenen Jahr ging Topmodel Heidi Klum leer aus, genoss aber auf dem roten Teppich an der Seite ihres Ehemanns Seal mit einem superkurzen Kleid das Blitzlichtgewitter. Für ihre Show "Project Runway" war sie in den Kategorien Reality-Competition Program und Beste Moderatorin nominiert.

Die Fernsehkomödie "Glee", die mit den meisten Nominierungen in den Abend startete, wurde ebenfalls mit ersten Preisen ausgezeichnet. Jane Lynch nahm einen Emmy als beste Nebendarstellerin entgegen, Ryan Murphy in der Kategorie Beste Regie.

Hollywoodstar George Clooney holte sich den Ehren-Emmy für sein humanitäres Engagement. Julianna Margulies, die in der TV-Serie "Emergency Room - Die Notaufnahme" an seiner Seite spielte, erinnerte bei der Überreichung der Trophäe unter anderem an Clooneys Verdienste während des Spendenmarathons für die Erdbebenopfer in Haiti.

Schauspieler Al Pacino gewann mit seiner Rolle als Sterbehilfe-Arzt Jack Kevorkian in dem TV-Drama "You don't know Jack" den Preis als bester Hauptdarsteller in der Kategorie "Miniserie". Der umstrittene Mediziner war als Gast bei der Show dabei, erhielt aber nur verhaltenen Beifall.

Die Preisträger der wichtigsten Kategorien im Überblick:

- Beste Drama-Serie: "Mad Men"

- Beste Comedy-Serie: "Modern Family"

- Beste Hauptdarstellerin, Drama: Kyra Sedgwick, "The Closer"

- Bester Hauptdarsteller, Drama: Bryan Cranston, "Breaking Bad"

- Beste Hauptdarstellerin, Comedy: Edie Falco, "Nurse Jackie"

- Bester Hauptdarsteller, Comedy: Jim Parsons, "The Big Bang Theory"

- Beste Nebendarstellerin, Drama: Archie Panjabi, "The Good Wife"

- Bester Nebendarsteller, Drama: Aaron Paul, "Breaking Bad"

- Beste Nebendarstellerin, Comedy: Jane Lynch, "Glee"

- Bester Nebendarsteller, Comedy: Eric Stonestreet, "Modern Family"

- Beste Miniserie: "The Pacific"

- Bester TV-Film: "Temple Grandin"

Lynn Elber, APN APN

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